Dienstag, 18. Juli 2017

Links-Autonomes Zentrum "Rote Flora" schliessen. Jetzt!


"Nach dem Verbot der Wehrsportgruppe [Hoffmann] im Januar 1980, also mehr als ein halbes Jahr vor dem Oktoberfest-Attentat, hatte Hoffmann seine Organisation in den Libanon verlegt, wo er Kontakt zur palästinensischen Guerilla-Organisation Al-Fatah geknüpft hatte. Die deutschen Neonazis und die Palästinenser einte ihr Hass auf Israel und die Juden. Gemeinsam trainierten sie in einem Lager im Südlibanon Schießen, das Werfen von Handgranaten und das Bauen von Bombenfallen."  (br.de, 13. Juli 2017)



Was der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wohl von Linksautonomen hält?  Am 9. Juli 2017 legte er am Grab seines Bruders Yoni Netanjahu Blumen nieder. Yoni war während der Operation Entebbe ums Leben geokommen, als es darum ging, das von den antisemitischen, links-autonomen, RAF-nahen Revolutionären Zellen (RZ) und Palästinensern entführte Flugzeug der Air France mit 270 Personen an Bord zu befreien. Mit der Flugzeugentführung sollte die Freilassung von insgesamt 53 Inhaftierten aus Gefängnissen in Israel, Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz erpresst werden. Darunter waren Mitglieder der Rote Armee Fraktion, der Bewegung 2. Juni sowie Kōzō Okamoto von der Japanischen Roten Armee. Die Terroristen „selektierten“ die jüdischen Passagiere von den anderen.

PM Netanjahu am Grab seines Bruders


"Die Revolutionären Zellen (RZ) waren eine linksextremistische Terrorgruppe in Deutschland. Sie waren von den 1970er Jahren bis in die 1990er Jahre aktiv und begriffen sich als Teil der Autonomen Bewegung. In den RZ kristallisierten sich zwei verschiedene Strömungen heraus: Ein Teil war – ähnlich wie die Rote Armee Fraktion (RAF) – antiimperialistisch orientiert, während ein anderer Teil einen sozialrevolutionären Ansatz vertrat."  (Wikipedia)

Das schwarz-rote Logo der linksautonomen "Revolutionären Zellen"



Zurück ins 2017: Linksautonome und andere Gruppierungen wüteten während des G20-Gipfels in Hamburg. Viele linke Journalisten relativierten die Gewaltausbrüche der Linksautonomen und redeten sie schön. Nun bringen die CDU und die SPD die Schliessung des seit 1989 besetzten, linksautonomen Zentrums Roten Flora ins Spiel. Klar, dass die Linksautonomen und deren Beschützer dagegen Sturm laufen.

Die G20-Diskussion bei Maischberger wird den Bürgern wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Auch das Verhalten der linken "Ikone" Jutta Ditfurth, das gemäss mehrerer Journalisten den Rechten in die Hände spielt. Jutta Ditfurth attackierte den Vertreter der Polizei so lange, bis Wolfgang Bosbach die Runde verliess. Der Hass der Jutta Ditfurth auf die Polizei ist nicht neu. Bereits 1991 musste sie sich wegen Polizistenbeleidigung vor Gericht verantworten:  "Die Bonner Staatsanwaltschaft hatte ihr nun vorgeworfen, im April 1989 in einem Bonner Lokal vor einer Gruppe von uniformierten Beamten eine Geste gemacht zu haben, als müsse sie sich übergeben. Jutta Ditfurth versuchte dies zwar zu bestreiten, aber das Bonner Amtsgericht ließ sich in einem sechstägigen Prozeß von mehr als 50 Zeugen den Vorfall bestätigen."  (Spiegel.de)

Bei Maischberger erschien Jutta Ditfurth, die von "sogenannten Randalen" faselte und die Gewaltausbrüche des "Schwarzen Blocks" zu rechtfertigen versuchte, ganz in schwarz und mit roten Schuhen. Die Farbe ihres Fächers: schwarz-rot...

Fächert sich in einem gekühlten Studio mit schwarz-rotem
Fächer Luft zu: Jutta Ditfurth


"Ziel sei, das linksautonome Zentrum Rote Flora zu schließen. Die CDU-Fraktion sei zu einem Pakt gegen den Linksextremismus bereit. „Wenn dieser politische Wille ernsthaft bei der SPD besteht, dann kann es, glaube ich, auch zu einem Schulterschluss in dieser wichtigen Frage kommen“, sagte Trepoll.
Bislang habe Rot-Grün das linksextreme Spektrum in der Roten Flora und im Gängeviertel auch finanziell unterstützt. Die Rote Flora sei seit 2014 wieder in städtischer Hand. Das Zentrum habe bei der Mobilisierung des Schwarzen Blocks eine große Rolle gespielt, sagte Gladiator. „Wir können doch nicht tolerieren, dass es in unserer Stadt eine logistische Drehscheibe gibt, um Gewalttaten insbesondere gegen Polizisten vorzubereiten“, betonte Trepoll."  (welt.de, 17. Juli 2017)

Gegen jeden Extremismus - egal ob von rechts oder von links!




Nachtrag vom 19. Juli 2017

Die ach so friedlichen Linksautonomen und deren Sympathisanten rasten nach den bekanntgewordenen Schliessungsplänen der Roten Flora aus, drohen der SPD und den Grünen mit "persönlichem Stalingrad". Auch Texte aus Ton Steine Scherben sind beliebt: "Macht kaputt, was Euch kaputt macht!"...



Kommentare:

  1. "Aber selbstverständlich wissen Christian Ströbele und Jutta Ditfurth, was der Schwarze Block ist. Sie wissen, dass sich die Autonomen überall in Europa seit Monaten darauf vorbereitet haben, in Hamburg den größtmöglichen Schaden anzurichten – mit oder ohne Polizeiprovokation. Ihre wissentliche Verleugnung dieser Pläne verdient nichts als Verachtung. Entweder sind sie Lügner, oder sie sind selber Gefangene der autonomen Ideologie." (welt.de)
    https://www.welt.de/debatte/article166741357/Die-Pluenderer-haben-keine-Ahnung-aber-ein-gefaehrliches-Ziel.html?wtrid=socialmedia.socialflow....socialflow_twitter

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    1. Peter Schneider (Autor des welt-Artikels) war in den 60er-Jahren einer der Wortführer der Berliner Studentenbewegung...

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  2. Linksautonomes Wunschdenken: "Ganz Hamburg hasst die Polizei / Die ganze Welt hasst die Polizei"
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/207876

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  3. Die linksautonome Gewalt in Hamburg bei #G20 war "militärisch" geplant worden:
    "Nur wenn wir den Willen zum revolutionären Kampf aufbringen und das auch den Massen in der Praxis zeigen, werden wir die spontane Bewegung in die richtigen Bahnen führen können.
    [...] Insgesamt ist es wichtig, sich nicht einfach der allgemeinen großen Vorfreude im Vorfeld zu G20 anzuschließen. Sicherlich wird es in Hamburg endlich mal wieder „richtig knallen“ und es stimmt auch, dass das den Revolutionären die Möglichkeit gibt, sich zu stärken. Andererseits sollten wir – wie wir es oben versucht haben herauszuarbeiten – immer Kopf behalten, dass der deutsche Imperialismus uns eine solche Gelegenheit bestimmt nicht ohne eigene Pläne auf dem Silbertablett liefert. Uns muss es darum gehen, wie wir diese Pläne durchkreuzen können.
     
    Die Wahl des Schlachtfelds

    Wenn wir die Kräfte – wie üblich – dort konzentrieren, wo der Feind es erwartet und das Schlachtfeld schon vorbereitet hat (sei es bei Großdemo, Massenblockaden oder dem Abarbeiten an der Festungsmauer) werden wir uns nur hohe Verluste einfangen, ohne materiell irgendetwas erreichen zu können.
    Stellen wir uns also im Vorfeld die Frage, welches Gebiet uns Vorteile bringen könnte."

    https://linksunten.indymedia.org/de/node/197836

    Noch Fragen...?

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    1. Siehe auch den heutigen Artikel "„Widerstand im Herzen der Bestie ist möglich.“ – 10 Lehren aus den G20-Protesten [Kommunistischer Aufbau]"
      https://linksunten.indymedia.org/de/node/218672

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  4. Demosprüche der Linksjugend:
    http://linksjugend-solid-bw.de/material/demospruche/

    Noch Fragen...?

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  5. Dank an Charlie und den Altautonomen fürs Verlinken.

    Dass der Duderich so ausrasten kann...?
    Er und der Altautonome waren doch mal Freunde...

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  6. Du hast ja auch Deine Positionen bezüglich Lapuente und Dirfurth geräumt.
    Und wie.

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    1. Ditfurth hatte ich im "Kampf" gegen Elsässer noch unterstützt, aber bei ihrem Hass auf Bild und Polizei mach' ich nicht mehr mit. ist ja, krank, dieser Hass.
      Wann habe ich mich zuletzt über Lapuente geäussert? Vor fünf Jahren? Oder war es vor sechs Jahren? DU, Altautonomer, kannst dich doch nicht von ihm lösen...!

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