Dienstag, 4. April 2017

Anders als bei Charlie Hebdo, nun wegen Anschlag in St. Petersburg keine FalseFlag-Verdächtigungen von Querfrontlern...

Seltsam - nun faselt, in Zusammenhang mit dem Terroranschlag in St. Petersburg, keiner dieser Gegenöffentlichkeitsaposteln ganz aufgeregt und aufgebracht von "False Flag" oder von "inszeniertem Terror". Beim Charlie Hebdo-Terroranschlag tönte es von diesen putintreuen Querflöten noch ganz anders. Ich weise hier noch einmal auf die Erklärungen von Ken Jebsen, dessen Allianzpartner Mitstreiter Albrecht Müller und den inzwischen im Rubikon-Beirat sitzenden Walter van Rossum und Daniele Ganser hin:
 
Er könne nicht an die offizielle Version glauben, erklärte Walter van Rossum in einem Interview mit einem "Panorama"-Redakteur. Der ganze Ablauf des Attentats komme ihm "gestellt" und "sehr getürkt" vor (ab Minute 5:30).
 
Hier ein guter Kommentar dazu auf der Facebookseite von "Panorama":
"Rossum hat sich mit seinem Statement zu dem islamistischen Anschlag in Paris selbst ad absurdum geführt. Dafür kann der NDR nichts. Rossum hat vor Jahren einmal ein interessantes Buch zur TV-Talkshow Christiansen geschrieben. Mittlerweile ist er offenbar Verschwörungstheoretiker, wie so viele. Kein Wunder, dass die nachdenkseiten ihn verteidigen. Die sind auch nicht mehr ernst zu nehmen. Schade eigentlich, denn ernsthafte Medienkritik ist dringend notwendig."  (Herbert Müller)

 
Walter van Rossum äussert an einer von
den NachDenkSeiten mitorganisierten
Veranstaltung seine Zweifel
 
 
Auch Albrecht Müller (NachDenkSeiten) zweifelt an der offiziellen Version:
"Es gibt begnadete Menschen, die nach einem solchen Anschlag sehr schnell alles wissen. Ich weiß nur, dass hier Mörder am Werk waren und dass der Anschlag einem kritischen Medienorgan galt. Andere wissen schon: Die Ermordeten sind das Opfer ihrer Arbeit geworden. Sie wurden ermordet, weil sie den Islam und den Propheten kritisierten und so darstellen wie im Hinweis Nummer 1 von heute abgebildet. Bei mir bleiben trotzdem Zweifel zu den Motiven und zu den Hintergründen.
[...] Ich hatte gerade die Geschichte über den verlorenen Personalausweis gelesen, als mich heute Nacht eine Rundmail von Ken Jebsen erreichte. Ihm geht es ähnlich wie Andreas von Bülow. Er ist auch ein so genannter Verschwörungstheoretiker und versucht in der aktuellen Situation Zweifel zu säen. Seine Mail ist unten angehängt.
[...] Zweifel an der Erklärung vieler Vorgänge sind angebracht. Andreas von Bülow vor allem wirbt aus meiner Sicht mit Recht dafür, die Rolle von Geheimdiensten nicht zu unterschätzen. Man kann das so und anders sehen. Niemand zwingt Sie, diesen sogenannten Verschwörungstheoretikern zu folgen. Aber diese haben es auch nicht verdient, mit Etiketten belegt zu werden. Verschwörungstheoretiker ist einer der dümmsten Vorwürfe, die in der aktuellen Debatte obendrein inflationär verwendet werden. Zweifel sind angebracht.
Mail von Ken Jebsen vom 8.1.2015 00:21 Uhr [PDF – 82 KB]"
 
Mail von Ken Jebsen via NachDenkSeiten
(Quelle)

Der Titel des Mails von Ken Jebsen, das Albrecht Müller verlinkt:  "Terror lebt vom Timing. Inszenierter Terror erst recht."
http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/150108_ken_jebsen.pdf
 
 
Auch Daniele Ganser habe ein "mulmiges Gefühl" beschlichen, was die offizielle Version von Charlie Hebdo betrifft. Er, Daniele Ganser, habe noch nie einen Personalausweis im Auto vergessen...
 
Ken Jebsen im Gespräch mit Daniele Ganser
über Charlie Hebdo
 
 
Text unter dem KenFM-Video: "Die offizielle Version der Charlie Hebdo" Attentats ist hinlänglich bekannt. Maskierte erschiessen Redakteure des Magazins, werden bei der Verfolgung erschossen, die Leichen verschwinden, einer lässt seinen Personalausweis zurück, der ermittelnde Polizeibeamte begeht Selbstmord. Ein ähnliches Szenario beim Attentat auf einen jüdischen Supermarkt. Der angebliche Attentäter wird ebenfalls erschossen. Ken Jebsen sprach darüber mit Dr.Daniele Ganser, dem schweizer Historiker und Friedensforscher, der zu ganz anderen Ergebnissen kommt."
 
Dass die Täter den Ausweis absichtlich (Märtyrer-Status) im Auto gelassen haben könnten, kommt den Koryphäen nicht in den Sinn.
Daniele Ganser im Video: "Wenn die Leute voller Hass und Angst sind, kann man damit Politik machen."

Kommentare:

  1. SPUTNIK meldete eben, dass der Täter des Anschlags von St. Petersburg bekannt sei.
    Keiner bei NachDenkSeiten oder KenFM, der jetzt "das ging aber schnell" ruft...

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  2. Putin und Assad setzten heute Chemiewaffen in Syrien ein. Keiner von der putintreuen "Gegenöffentlichkeit", der protestiert...

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  3. Übrigens -in Sachen Farben am Brandenburger Tor:
    Die Entscheidung über Partnerstädte fiel vor dem Anschlag in St. Petersburg. Entscheidung hat also nichts mit Russenhass zu tun, da können die Querfrontler noch so rumopfern. Empörung wegen Brandenburger-Tor unangebracht.

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    1. "Das Land Berlin unterhält Partnerschaften mit 17 Städten auf der ganzen Welt, die größtenteils unmittelbar vor und nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990 abgeschlossen wurden.
      Diese sind Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Istanbul, Jakarta, London, Los Angeles, Madrid, Mexiko-Stadt, Moskau, Paris, Peking, Prag, Taschkent, Tokio, Warschau und Windhuk. Neben den formalisierten Städtepartnerschaften gibt es mit vielen weiteren Städten eine projektbezogene Zusammenarbeit."
      http://www.berlin.de/rbmskzl/politik/internationales/staedtepartnerschaften/

      Wäre der Anschlag in Moskau gewesen, würde das Brandenburger-Tor angestrahlt.

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