Freitag, 30. September 2016

Donnerstag, 29. September 2016

Mittwoch, 28. September 2016

Montag, 26. September 2016

Sabotage

"Zwei von drei Anhängern der AfD würden bei einem Volksentscheid für einen Austritt Deutschlands aus der EU votieren."  (Forsa-Umfrage)
 
Und das empfiehlt Sevim Dagdelen (Wagenknecht-Flügel) der Linkspartei: Sie, die Linkspartei, solle Sand ins Getriebe der EU streuen. (via junge Welt)
 
Die Querflöte Wagenknecht trötet ins selbe Horn: Es sei wichtiger, den "einzelnen Staaten wieder mehr Bedeutung zukommen zu lassen". 


Das noch: Diether Dehm (Die Linke) bezeichnet Peter Gauweiler (CSU) als "Blutsbruder"... (neues deutschland)
 

Samstag, 24. September 2016

Von "geheimdienstnahen Kräften der Antideutschen"...

In diesem kurzen Interview mit Peter Gauweiler (CSU) lobt Diether Dehm (Die Linke, weltnetzTV) die "Erfolgsautorin" Daniela Dahn, die - welch ein Zufall - ebenfalls weltnetzTV-Mitbegründerin ist.  Selbstverständlich darf Ditfurth-Bashing nicht fehlen.  Dann faselt Diether Dehm auch noch von "geheimdienstnahen Kräften der Antideutschen"...

weltnetzTV-Interview

Linksaussen Diether Dehm (Wagenknecht-Flügel) kann gut mit dem CSU-Rechtsausleger. Man thematisiert überschneidende Gemeinsamkeiten...

Und weil es so schön passt, noch dies: Christopher Pietsch, der sich selbst als Linksnationalist bezeichnet und bekennender Wagenknecht-Fan ist, nähert sich der AfD an. Vorher war er in der Linkspartei...

 
 

Donnerstag, 22. September 2016

Zuerst las ich: "Ich halte es für absurd, alle Wähler der NSdAP als Rechte oder gar als Rassisten zu diffamieren."

Es hiess dann aber: "Ich halte es für absurd, alle Wähler der AfD als Rechte oder gar als Rassisten zu diffamieren."
Es sprach Sahra Wagenknecht. Und weiter im Text: "Viele haben in den letzten Jahren Wohlstand verloren, ihr Leben ist härter geworden oder sie haben Angst vor einem sozialen Abstieg."
So dachten in den Dreissigerjahren wohl auch Viele, als sie die NSdAP wählten...

Eine Nationalistin und eine Sozialistin
kommen sich näher
 

Mittwoch, 21. September 2016

Ist Rechtsradikalismus wirklich "das kleinste Problem in diesem Land"...?


"Im März 2015 plädierte der Geschäftsführer der DFG-VK Schädel in einem Interview die Kooperation mit den Montagsmahnwachen zu beenden, da sich diese „nach rechts offen verhalten“. Montagsmahnwachenguru Ken Jebsen nannte auf der Mahnwache vom 16.3.15 in Berlin Schädel daraufhin in Diskursumkehrung einen „Querfrontler“ und „Feind“ er sei „gekauft von der NATO“. Zudem bezeichnete er Rechtsradikalismus als „das kleinste Problem in diesem Land“. Daraufhin solidarisierten sich u.a. laut einem ausführlichen Artikel auf Wikipedia große Teile der Friedensbewegung mit Monty Schädel: Die DFG-VK zog ihre Unterstützung für den „Friedenswinter“ zurück, die Kooperation für den Frieden distanzierte sich von Ken Jebsen, und ihr damaliger Sprecher Reiner Braun (Friedenswinterbefürworter) erklärte, er lasse sein Amt vorerst ruhen."  (aus "Kritik an der "Stopp Ramstein"-Kampagne")
 
  

Montag, 19. September 2016

Ob sich die NachDenkSeiten über den Erfolg des "umgedrehten" Klaus Lederer (Die Linke Berlin) freuen...?

Ob sich die NachDenkSeiten - also Albrecht Müller und Jens Berger - für den Erfolg des "umgedrehten" Realo-Linken Klaus Lederer freuen, der sich sogar erdreistete, die Querflöte Wagenknecht und die neurechten Friedenswichtel zu kritisieren...?
 
"Wie die Grünen umgedreht worden sind, habe ich mit besonderer Bitterkeit verfolgt, weil ich in den achtziger Jahren einer der ersten Sozialdemokraten war, der für rot-grüne Koalitionen geworben hat.
Jetzt ist die Linkspartei dran. Das Schema des Vorgehens ähnelt dem Procedere bei SPD und Grünen. Erst werden die eher rechten Kräfte der Partei mobilisiert – typisch der Berliner Landesvorsitzende Lederer oder der Thüringer Ministerpräsident. Dann gewinnt man Personen, die ein eher progressives Image haben, zum Beispiel van Aken."  (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 28. Juli 2016)
 
 
"Stattdessen befördern Teile der Antideutschen sogar sehr aktiv den Neoliberalismus. Warum das denn? Weil – so die Theorie – nur aus einer neoliberalen demokratischen Gesellschaft heraus der Kommunismus entstehen kann. Andere Gesellschaftsformen müssen demnach mit oder ohne Gewalt zu marktwirtschaftlichen Demokratien gemacht werden. Bomber Bush, do it again?
Das klingt für Sie alles wirr, unausgegoren und ein bisserl spinnert? Ist es auch, um so erstaunlicher ist es, dass derlei Umtriebe unter dem Dach der Linkspartei nicht nur geduldet, sondern sogar von interessierten Kreisen gefördert werden. Stellt sich die Frage nach dem cui bono. Wem nützen die Antideutschen? Der Linkspartei nützen sie zumindest ganz sicher nicht, so viel ist klar. Paradoxerweise nützen sie daher aber genau jenen Kräften innerhalb der Linkspartei, die die Partei von innen aushöhlen und „reformieren“ wollen, also dem rechten Parteiflügel mit führenden Funktionären wie Klaus Lederer oder Halina Wawzyniak. So gesehen sind die Antideutschen vor allem die Kettenhunde des rechten Parteiflügels, deren wirres Treiben vor allem deshalb gefördert wird, weil der linke Parteiflügel aufgrund ideologischer Differenzen im Fadenkreuz der Antideutschen und Antinationalen steht."  (Jens Berger, NachDenkSeiten, 30. Mai 2016)
 
 
"Der Berliner Landesvorsitzende Lederer warf Wagenknecht „Stichwortgeberei für die AfD-Linie“ vor. Gysi kritisierte, Wagenknecht und Lafontaine hätten sich auf eine Debatte um „Zäune und Obergrenzen“ eingelassen. – Lafontaine nennt dieses Vorgehen infam. Es ist vor allem deshalb infam, weil man sich gegen diese Denunziation kaum wehren kann.
[...] Personen wie Lederer und wohl auch andere Kritiker Sahra Wagenknechts wie Gysi und Kipping können sich der Unterstützung durch einen Zirkel von Medienschaffenden sicher sein, für die nicht Fakten sondern bestimmte Linien der Auseinandersetzung ausschlaggebend sind und die immer für einen Querfront-Vorwurf zu haben sind."  (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 18. März 2016)



Ausserdem: Thorsten Hild war langjähriger NachDenkSeiten-Mitarbeiter...

Donnerstag, 15. September 2016

Hatte der Journalist Emran Feroz seinen Assad-kritischen Text auf Drängen von Albrecht Müller geändert...?

Heute ist Albrecht Müller wieder einmal wütend. Weil der NachDenkSeiten-Gastautor Emran Feroz den syrischen Präsidenten Assad (und die Autorin Karin Leukefeld) in seinem Artikel "Ein Land, das es nicht mehr gibt" hart kritisiert hatte.
Dem FB-Kommentator Matthias Dietrich ist dabei aufgefallen, dass der Text von Emran Feroz abgeschwächt wurde. Dass der Text tatsächlich nachträglich abgeändert wurde, hat Jens Berger (NachDenkSeiten) nun bestätigt:



Alte Version:  "Denn obwohl dieser Extremismus weiterhin wütet, muss auch Folgendes klargestellt werden: Weder der sogenannte „Islamische Staat“ (IS) noch irgendeine andere extremistische Gruppierung hat mittlerweile mehr Syrer getötet als der Machtapparat Bashar al Assads."

Neue Version:  "Denn obwohl dieser Extremismus weiterhin wütet, muss auch Folgendes klargestellt werden: Nicht nur der sogenannte „Islamische Staat“ (IS) oder andere extremistische Gruppierungen, sondern auch die Regierungstruppen haben Tausende Tote auf ihrem Konto."
 
 
Nun stellt sich folgende Frage: Hatte der Journalist Emran Feroz seinen Assad-kritischen Text auf Drängen von Albrecht Müller geändert?



UpDate I
 
Jens Berger: "p.s.: Wir habe die Änderungen nun rückgängig gemacht, dass nicht noch mehr Verwirrung entsteht."
 
Verwirrung?  Welche Verwirrung?  Die Frage bleibt bestehen: Wer hatte die Text-Änderung veranlasst?


UpDate II vom 16. September 2016

Wie mir Emran Feroz auf Anfrage mitteilte, hatten die NachDenkSeiten den Text von Emran Feroz eigenmächtig und sinnentstellend abgeändert. Ohne Emran Feroz zu kontaktieren.
Albrecht Müller wird demnächst bestimmt wieder Vorträge halten und seinen Zuhöreren erklären, wie die gleichgeschaltete "Kampfpresse" mithilfe von Manipulationen und Verfälschungen lügt und betrügt...

Mittwoch, 14. September 2016

"Das dumme Gerede von dem Frank-Jürgen Weise: Jeder Flüchtling sei eine Bereicherung" (Diether Dehm)

Inzwischen existieren drei verschiedene Interviews mit Diether Dehm, in denen er sich erklärt: Eines bei Sputnik Deutsch, eines bei RT Deutsch und nun auch noch ein Interview beim weltnetzTV, das er selbst dominiert und mitgegründet hat.

"Einige sind eine Bereicherung, andere sind eben auch keine Bereicherung,
sondern stellen auch ein Problem dar" (Diether Dehm)


Ab Minute 5:05 hetzt Diether Dehm gegen Angela Merkels "Wir schaffen das". Dann legt er Frank-Jürgen Weise falsche Worte in den Mund indem er behauptet, Weise habe "Jeder Flüchtling ist eine Bereicherung" gesagt, was aber nicht der Wahrheit entspricht. Bezogen auf die rund 70% der Flüchtlinge, die arbeitsfähig sind, sagte Frank-Jürgen Weise dies: "Das ist eine gute Bereicherung unserer Arbeitswelt und unserer Gesellschaft".
 
Diether Dehm kommentiert (bei Minute 5:50) das von ihm verfälschte Weise-Zitat über Flüchtlinge wie folgt:  "Einige sind eine Bereicherung, andere sind eben auch keine Bereicherung, sondern stellen auch ein Problem dar."  Das hätte ebensogut von einem AfD-Funktionär stammen können...
 
Ausserdem bekräftigt Dehm bei Minute 5:30 noch einmal, dass die Kapazitätsgrenze der Aufnahme von Flüchtlingen vom Bau von Sozialwohnungen abhängig sei.

Dienstag, 13. September 2016

Diether Dehm definiert "Obergrenze" neu: sie sei abhängig von Sozialwohnungskapazität

In einem Sputnik-Interview definiert Diether Dehm (Die Linke) ab Minute 6:10 die "Obergrenze" neu:
"Und auf der anderen Seite sagen wir mit Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine, dass es natürlich auch vernünftige Regelungen geben muss, wo natürlich zumindestens die Zahl der zu bauenden Sozialwohnungen endlich ist. [...] Aber ich rede von Obergrenzen, die faktisch da sind, in einer gewissen Zeit eine gewisse Menge neuer Wohnungen, die dringend nötig sind, zu bauen. Und da gibt es natürlich Grenzen bei den Kapazitäten. Wenn man die verheimlicht, dann besorgt man das Geschäft der AfD."
 
 
Ausserdem fordert Diether Dehm gemäss Sputnik eine "Trennung" von Flüchtlingen:

Ausserdem ist Diether Dehm überrascht über das grosse mediale Echo...
Ausserdem möchte Diether Dehm nicht als Held bezeichnet werden...
Ausserdem hat Diether Dehm in Italien keine Flüchtlingsunterkunft von innen gesehen - er hatte sich mit dem Mann an einer Bus-Haltstelle vereinbart...

Zum Sputnik-Interview hier anklicken

Montag, 12. September 2016

Charakterfrage

Albrecht Müller (NachDenkSeiten) und Diether Dehm (Die Linke) sind zwei prominente Gründer des weltnetzTV, das die Welt besser und gerechter machen will.
 
Hier Zitate von Albrecht Müller und Diether Dehm, damit man einmal sieht, mit welchen Charakteren wir es bei den NachDenkSeiten und beim Wagenknechtflügel der Linkspartei zu tun haben...
 
"Was für ein armseliger Tropf bist du geworden, plapperst einfach nach, was Doktor lieb vor einem Jahr von sich gab.
[...] Du solltest einfach mal ein bisschen in dich gehen und auf jeden Fall damit aufhören, dich an anderen Menschen abzuarbeiten. Besorg Dir doch einen Schuhabstreifer, am besten deinen Hund, aber der tut mir dann auch wieder leid.

Thorsten Hild war langjähriger NachDenkSeiten-Mitarbeiter.


""Sehr geehrter Herr M.
Ich bin Journalist bei Weltnetz.TV.
Ich möchte gerne von Ihnen wissen:

1. wie oft Sie in der Woche Ihre Unterhose wechseln?
2. ob es zutrifft, dass Sie sie nur wechseln, wenn sich ein gelber Rand abzeichnet?
3. außerdem: ist es zutreffend dass Sie nicht Boxershorts, Slips sondern Schiesser-Doppelripp mit Eingriff tragen?
Bitte beantworten Sie mir dieses bis um Mitternacht.
D."  (Diether Dehm in einer Antwort an einen Journalisten, 30. August 2016)


"Mossad-Dickwurz" - typisches Dehm-Niveau, und das
Maul ganz weit offen.
(zum Vergrössern draufklicken)


 

Samstag, 10. September 2016

Albrecht Müller, der Wolfgang Schäuble bei KenFM mit dem "Leibhaftigen" verglich, attackiert Monitor-Restle erneut, weil er personalisiere...

"Republikchef Schewtschuk hatte am Freitag (9. September) ein Dekret über die Vorbereitung auf einen Beitritt Transnistriens zu Russland erlassen. Das Dokument ebnet den Weg zur Realisierung der Resultate eines republikweiten Referendums vom 17. September 2006, bei dem die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung für die Unabhängigkeit (von Moldau) und die Vereinigung mit Russland ausgesprochen hatte."  (Sputnik, 10. September 2016)

Russische Soldaten und schweres Kriegsgerät im Osten der Ukraine, "grüne Männchen" mit nachfolgender Annexion der Krim im Südosten der Ukraine, und nun offenbar auch noch Vorbereitungen für eine Annexion der moldawischen Region Transnistrien im Südwesten der Ukraine für russische Militärbasen - all das interessiert Albrecht Müller nicht. Putin betreibt für Albrecht Müller keine aggressive, expansive Politik. Wer Putin so etwas unterstellt, ist für Albrecht Müller unten durch und gehört an den Pranger der NachDenkSeiten gestellt. Dessen Glaubwürdigkeit muss im Mark erschüttert werden. Im aktuellen NachDenkSeiten-Artikel attackiert Albrecht Müller den Monitor-Chef Georg Restle erneut und wirft ihm Folgendes vor:
 
- Förderung der Aggression gegen Russland
- Beteiligung am Versuch, Russland eine imperiale Politik zu unterstellen
- Beteiligung an der Kampagne gegen das "zarte Pflänzchen" der neurechten neuen Friedensbewegung 
- Beteiligung an der Querfront-Kampagne
 
 
Albrecht Müller wörtlich:  "Das Etikett für Putin lautete: „aggressiv-expansiver Machtmensch“.
Dieser Angriff wurde anders als bei den Klagen über die Kriege des Westens an einer Person festgemacht, an Putin. Wir wissen, wie stark Personalisierung wirkt. Das Böse wird an einer konkreten Person festgemacht..."  (NachDenkSeiten, 9. September 2016)
 
Pikant: Bei KenFM Positionen #2 hatte Albrecht Müller ab Minute 45:50 den amtierenden Finanzminister Wolfgang Schäuble mit dem "Leibhaftigen" verglichen...

Albrecht Müller bei KenFM Positionen #2


Es wird um schonendes Anhalten gebeten...

Freitag, 9. September 2016

9/11 - Der Beitrag von Paul Schreyer als besonders symbolhafter Tiefpunkt der NachDenkSeiten

Das Politblog Spiegelfechter hat vorgestern ein Podcast zu 9/11 veröffentlicht. Teilnehmer dieses Podcasts:
- Paul Schreyer (NachDenkSeiten, Compact-Magazin, Kai Homilius-Verlag)
- Jens Berger (NachDenkSeiten, Spiegelfechter)
- Jörg Wellbrock (NachDenkSeiten, Spiegelfechter, denkfunk)
 
Zur 9/11 Thematik auf den NachDenkSeiten und beim Spiegelfechter - bei Minute 1:20 meint Jörg Wellbrock, dass sich im Laufe des Gesprächs erschliessen werde, wer für den Anschlag verantwortlich sei - hier ein sehr guter anonymer Kommentar:
 
"Ein ganz großes Danke für die aufklärenden Hinweise!!! Aber warum so zaghaft mit der Kritik an den NachDenkSeiten (NDS)?
Ich meine, klar, Schreyer hat ein paar interessante Fragen aufgeworfen, z. B. hinsichtlich dessen, warum und wie 9/11 untersucht wurde. Mir war allerdings schon beim Lesen klar, wohin der Beitrag am Ende laufen wird, als er mehrmals und mit Penetranz betonte, sich gegen gewisse „Einsichtigen“ zu sträuben. Es sah für mich ganz danach aus, sich bewusst zurückzunehmen, um dann das, was im Raum stand und steht, am Ende verstärkt vertreten zu können, frei nach dem Motto: „Die Türme wurden gesprengt, ich wollt's ja am Anfang selbst nicht glauben, aber die Argumente haben mich überzeugt.“ Fertig ist die Argumentation, die 1a-VT ist. Da wird einfach im Vorfeld genügend Material geliefert, um dann die eigene Version umso stärker dastehen zu lassen. Mehr noch, im Dunstkreis der Sprengungstheorie wird dann auch gleich noch Fernsteuerung der Flugzeuge mitgeliefert. Die kenne ich übrigens von Andreas von Bülow, aber das nur nebenbei. Doch wäre es da nicht angebracht, Butter bei die Fische zu geben und mal konkret zu sagen, wer denn mit welchem Motiv die Flugzeuge hätte steuern können? Das gilt sicher auch für andere Dinge, wie z. B. die geschilderten Flugmanöver. Dass es einen Masterplan gäbe oder jemand dahinterstecken könnte, das ist im Text greifbar. Das wird allerdings nicht direkt benannt, immer mit der ebenfalls greifbaren Absicht, sich im Bedarfsfalle damit rausreden zu können, nie behauptet zu haben, es gäbe einen Masterplan u. ä. Das ist VT-Strategie.Peinlich für die NDS, und da stimme ich Chris ausdrücklich auch zu, ist, dass in diesem Beitrag ein ähnliches Spiel betrieben wird, wie das, das an der INSM kritisiert wird. Schreyer wirft ein paar seriös wirkende Aspekte ein, wie z. B. die Sache mit den Folterverhören, die durchaus für real halte (die ich mich aber außer Standes sehe, entsprechend nachzuprüfen); das wird dann aber mit diesen Thesen um Sprengung und Funksteuerung vermengt, um die große unausgesprochene Masterthese im Hintergrund umso plausibler wirken zu lassen.
Ehrlich gesagt droht dieser Beitrag bei mir das Fass zum Überlaufen zu bringen. Die NDS haben sich langsam in eine Richtung entwickelt, die mir mehr nach Agitation ausschaut und nicht mehr dem ursprünglichen Anliegen, eine fundierte – ich würde auch sagen: seriöse – Gegenmeinung aufzubauen, dient. Und hier stimme ich @Daniel Schulz ausdrücklich nicht zu, wenn verneint, die NDS würden „die alleinige Meinungshoheit für sich beanspruchen.“ Genau Letzteres machen die NDS zunehmend. Ich finde z. B., dass Meli Kiyak ein paar gute Punkte hinsichtlich Wagenknecht anspricht (http://www.zeit.de/kultur/2016-08/sahra-wagenknecht-linke-kiyaks-deutschstunde), aber findet sich davon mal etwas in den NDS? Kein Wort. Wer Kritik an Wagenknecht übt, der oder die kann einfach keine guten Argumente haben, ist Anti-Deutscher oder gesteuertes U-Boot. Die Hofberichterstattung der ÖR wird zwar kritisiert, wer sich aber mal das Interview mit Wagenknecht anschaut, wird feststellen, dass es die NDS beim eigenen Klientel nicht anders machen. Wagenknecht ist hier nur ein Beispiel, das ich für besonders markant halte.
Jedenfalls ist mein Eindruck, dass es schon länger bei den NDS kriselt. Wolfgang Lieb hat mit seinem Weggang eine große Lücke hinterlassen. Nicht nur hinsichtlich der eigenen Beiträge, sondern zunehmend wird deutlich, dass er offenbar auch ein wichtiges Korrektiv war. Das fehlt nun. Obwohl ich die NDS auch immer noch häufig wegen ihrer Hinweise des Tages nutze, scheint mir die Qualität doch deutlich in den Keller zu gehen (u. a. aus den eben genannten Gründen). Den Beitrag von Schreyer sehe ich als einen besonders symbolhaften Tiefpunkt dieser Entwicklung an. Das ist SEHR schade, wenn bedacht wird, was für eine wichtige Bedeutung die NDS früher einmal hatten."  (endless.good.news)
 

Donnerstag, 8. September 2016

Rainer Rupp hetzt auf RT Deutsch gegen Realo-Linke und "Refugees Welcome"

Die Querflöte Rainer Rupp versteht sich als Linker. In letzter Zeit ist der ehemalige DDR-Agent und jungeWelt-Autor häufiger Gast bei KenFM und RT Deutsch. Im heute auf RT Deutsch erschienen Kommentar findet Rainer Rupp, dass Die Linke wegen Parolen wie "Refugees Welcome" und Forderungen nach offenen Grenzen mit "unbegrenzter Zuwanderung von Migranten zielsicher an den Vorstellungen der Arbeiterschaft vorbei" politisiert habe. Dass Helmut Holter eine Regierungskoalition mit der SPD anstrebt, findet Rainer Rupp auch nicht gut.

Treffende Einschätzung des Kommentators Marcus Pueschel"Man darf den Artikel wohl als opportunistischen Schulterschluss der RT-Redaktion mit der gerade sehr erfolgreichen AfD verstehen, weil man sich hier die effektivste Unterstützung für die russische Sache verspricht. Wir dürfen erwarten dass sich die RT-Berichte künftig dementsprechend auf AfD-Themen konzentrieren werden, und uns fleissig vor der großen Gefahr warnen werden, die von Asylanten ausgeht."
 
 
Wie Paul Schreyer (NachDenkSeiten) und Jürgen Elsässer schreibt Rainer Rupp auch für den Kai Homilius-Verlag. Rainer Rupp wäre in der AfD besser aufgehoben...

 
 
 
und



Nachtrag von 19:00 Uhr

Dringende Leseempfehlung zum 9/11-Artikel von Paul Schreyer:  "Warum schaden sich die NachDenkSeiten selber?"

 

Mittwoch, 7. September 2016

Attentatsversuch auf Putin?

Das russische Staatsmedium RT Deutsch titelt:  "Attentat oder Unfall? - Putins Limousine zerstört, Chef-Chauffeur tot"

"Eine polizeiliche Untersuchung ist im Gange. Während russische Medien
von einem tragischen Unfall sprechen, spekuliert die türkische Zeitung „Haber Metraij“
über ein missglücktes Attentat auf den Präsidenten.
Putin soll laut einem Geheimdienstbericht im Laufe seiner politischen Laufbahn schon mindestens fünf Mordversuchen entkommen sein."  (RT Deutsch)

 
Wie auch immer - währenddessen nehmen die Repressalien in Russland weiter zu, wie die taz heute berichtet. Solche Informationen werden Sie bei den NachDenkSeiten und bei KenFM (Allianzpartner der NachDenkSeiten) vergeblich suchen:
 
"Das Meinungsforschungsinstitut „Lewada“ wurde zum „ausländischen Agenten“ erklärt. Der Autoritarismus droht in Totalitarismus umzukippen.
[...]  Es wäre nicht nötig gewesen, Russlands einziges unabhängiges Meinungsforschungsinstitut – das Lewada-Zentrum – zum „ausländischen Agenten“ zu erklären. Die Duma-Wahlen wird die Kreml-Partei „Einiges Russland“ (ER) in knapp zwei Wochen auch so gewinnen. Wahlausgänge in autoritären Systemen sind eine sichere Sache. Sollte es ungemütlicher werden, dann erst danach. Demokratien funktionieren umgekehrt, auf offene Wahlen folgt ein eingespieltes Verfahren."  (taz)

Dienstag, 6. September 2016

Monitor deckt auf: Albrecht Müller (NachDenkSeiten) manipuliert

"Lieber Albrecht Müller von den „Nachdenkseiten“,
auf diese Idee muss man erst mal kommen: Aus einer Rede, die sich kritisch mit der NATO, der veränderten Rolle der Bundeswehr und den neuen westlichen Interventionskriegen auseinander setzt, einen einzigen Satz zu zitieren, der sich kritisch mit der expansiven Politik des russischen Präsidenten auseinandersetzt – und damit den Geist meiner Rede in ihr Gegenteil zu verkehren. Das nenne ich Manipulation.
Ich kann Sie beruhigen: Weder wurde meine Laudatio von irgendjemandem „quer gelesen“ noch versteckt sich dahinter eine perfide manipulative Absicht, wie Sie es mir unterstellen. Es ist viel simpler: In meiner Rede ging es um eine radikal gedachte Idee von Frieden, „die immer weltoffen, immer universell ist – und die eben keinen Unterschied macht, ganz egal ob die Kriegsherren aus Washington, Berlin, Ankara oder Moskau kommen.“ Diesen Satz haben Sie leider nicht zitiert.
[...] Anders als Sie, stehe ich der Politik des russischen Präsidenten gleichermaßen kritisch gegenüber wie der Politik der NATO. Das unterscheidet uns. Wahrscheinlich bin ich deshalb Journalist geworden und Sie Politiker.
Mit freundlichen Grüßen,
Georg Restle
Redaktionsleiter „Monitor“
  (Monitor, 5. September 2016)
 
 
 
Es gab einmal eine Zeit, in der die NachDenkSeiten als seriös galten. Irgendwann drifteten sie unter der Führung von Albrecht Müller nach rechts ab. Wolfgang Lieb, Kai Ruhsert und Thorsten Hild verliessen die NachDenkSeiten nach vergeblichen Versuchen, Albrecht Müller von der gefährlichen Verächtlichmachung der Medien abzubringen, die Rechten und Verschwörungstheoretikern in die Hände spielt.  Aber seither drescht Albrecht Müller nur noch wirrer und heftiger auf die Medien ein, die nicht genau das schreiben, was er für richtig hält. Ein Trauerspiel. Und nun zeigt die bekannte Sendung Monitor auch noch auf, dass Albrecht Müller manipuliert...
 
 
Hier einige Kommentare aus der Facebookseite von Monitor (ohne NDS-Stammkommentatoren):
 
Otmar Steinbicker: "Die so genannten "Nachdenkseiten" sind seit langem völlig inakzeptabel!"
 
Jens Krüger: "Die NachBlödSeiten sind für mich schon eine große Bereicherung. Immer wenn ich Nackenverspannungen habe schaue ich da kurz rein. Vom Kopfschütteln sind die Verhärtungen ruckzuck gelöst. Danke NDS"
 
Chrissie Wilholm. "Die Nachdenkseiten waren mal links und Herr Müller denkt, er sei es immer noch. Dass er dabei längst rechten Verschwörungstheorien aufgesessen ist, sieht er wohl selbst nicht mehr.
Natürlich baut die NATO Mist, aber im Gegenzug den machtgierigen Autokraten Putin nicht kritisieren zu dürfen, das geht zu weit.
Es gibt in diesem Spiel keine "Guten"."
 
Marco Neubauer: "Propaganda der Nachdenkseiten ist weder freie Meinung, noch hat diese etwas mit Journalismus zu tun.  An einem Diskurs sind die Macher dort übrigens wenig interessiert, habs mal versucht. Sobald man die dort des Unsinns überführt, wird man niedertrompetet."

Montag, 5. September 2016

Albrecht Müller attackiert die Linken-Politiker Katja Kipping, Jan van Aken und Helmut Holter

"Der Vater meines Freundes sieht zugleich, wie sich Politiker jener Partei, der Linkspartei, die er bisher gewählt hat, über jene hermachen, die seine Sorgen noch zu artikulieren wagen: Kipping und van Aken rücksichtslos gegen Wagenknecht, genauso der Spitzenkandidat der Linkspartei in Mecklenburg-Vorpommern, Holter."  (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 5. September 2016)
 
Auf die Querflöte Wagenknecht lässt Albrecht Müller nichts Schlechtes kommen, er verteidigt sie durch alle Böden hindurch, mag sie noch so rechtspopulistisch tröten.  Helmut Holter, Fraktionsvorsitzender der Linken in Mecklenburg-Vorpommern, warnte schon 2011 vor Sahra Wagenknecht. Damals argumentierte er: Sie in den Parteivorstand zu wählen, sei ein Signal, dass die Partei sich „nicht von kommunistischen Überzeugungen gelöst hatte“.
Wenn Figuren wie Sahra Wagenknecht, Diether Dehm, Wolfgang Gehrcke oder Bernd Riexinger in der Linkspartei weiterhin den Ton angeben können, wird die Linkspartei weiter verlieren - denn Nazis wählen lieber das Original. Nur Realos wie Klaus Lederer, Gregor Gysi, Bodo Ramelow oder Dietmar Bartsch machen die Linkspartei koalitionsfähig. Oder glaubt jemand im Ernst, Die Linke könnte mit kommunistischen Visionen Mehrheiten erobern...?

Sonntag, 4. September 2016

Ken Jebsen ruft dazu auf, die Parteien-Demokratie loszuwerden...

Im gestern auf KenFM veröffentlichten Video ruft ein wirr schreiender Ken Jebsen (Allianz-Partner von Albrecht Müller, NachDenkSeiten) dazu auf, die Parteien-Demokratie in Deutschland loszuwerden. Seine Anhänger sollen sich am 1. Oktober 2016 vor dem Kanzleramt versammeln und die Regierung aus dem Amt jagen demonstrieren. Ob ihm eine Rätedemokratie vorschwebt, in der Räte die Legislative, Exekutive und Judikative in einem vereinen? Adieu, Gewaltenteilung. Ob er Standgerichte einführen will? Man weiss so wenig...

"Wir müssen die Parteien-Demokratie loswerden"


Dass bereits eine Grossdemo der Friedensbewegung am 8.10.2016 stattfindet, erwähnt Ken Jebsen mit keinem Wort. Anscheinend hat er sich mit den Friedenswichteln um Reiner Braun überworfen. Wahrscheinlich hat Reiner Braun im Gegensatz zu Albrecht Müller realisiert, dass Ken Jebsen seiner Reputation - und der neuen, neurechten Friedensbewegung - eher nicht zuträglich ist und ihn ausgeladen. Somit konkurrenziert Ken Jebsen mit seiner "Gegendemo" vom 1. Oktober 2016 jene der Friedensbewegung um Reiner Braun vom 8. Oktober 2016.
 
Ausserdem bestätigt Ken Jebsen ab Minute 4:10 den Querfront-Kurs der Sahra Wagenknecht: "...oder eine Frauke Petry, die sagt 'Ich hab's ja schon immer gesagt', aber auch eine Frau Wagenknecht, die ein bisschen nach rechts und dann ein bisschen nach links rudert..."


Ausserdem:
Ist das noch Dummheit oder schon Holocaust-Relativierung?
 

Samstag, 3. September 2016

Es sei den NachDenkSeiten messbar gelungen, "die Glaubwürdigkeit der Hauptmedien enorm runterzuholen"

"Auf der anderen Seite ist es glaub' ich messbar gelungen, und fühlbar gelungen, die Glaubwürdigkeit dieser Hauptmedien enorm runterzuholen. Die machen sich Sorgen, also ARD und ZDF und die Zeit und FAZ und viele Regionalzeitungen, die machen sich Sorgen, weil die Menschen ihnen nicht mehr richtig glauben.
[...] Wir haben nicht das Wort "Lügenpresse" benutzt."  (Albrecht Müller ab Minute 13:10, Video vom 2. September 2016)
 
 
Albrecht Müller bei KenFM
 
 
Ja, Albrecht Müller sagt nicht "Lügenpresse", er sagt lieber "Kampfpresse". Und er lobt und unterstützt lieber KenFM und RT Deutsch.
 
Albrecht Müller veröffentlichte am 21. März 2014 in den NachDenkSeiten eine Liste mit Journalisten. Er forderte seine Leser dann auf, die Namen dieser Journalisten zu verbreiten und deren Glaubwürdigkeit "im Mark" zu erschüttern.
Namentlich erwähnt wurden auf dieser Liste folgende Journalisten: Josef Joffe (Zeit), Matthias Naß (Zeit), Marc Brost (Zeit), Stefan Kornelius (Süddeutsche Zeitung), Claus Kleber (ZDF), Peter Frey (ZDF), Kai Diekmann (Bild), Klaus-Dieter Frankenberger (FAZ), Michael Stürmer (Welt).

Albrecht Müller wörtlich: "Nennen Sie Namen. Denn die laufende Agitation ist nicht namenlos. Sie wird von Personen organisiert und getragen. Die Glaubwürdigkeit dieser Personen muss im Mark erschüttert werden." (NachDenkSeiten, 21. März 2014)




Nachtrag von 13:40
Abstecher nach Klein-Bloggersdorf: Die sich "Flatter" nennende Querflöte ist der Meinung, dass der Holocaust in einem rein katholisch geprägten Land nicht stattgefunden hätte...
 

Freitag, 2. September 2016

Linken-Vorsitzender Riexinger freut sich über den Sieg von Heckerl&Koch

Bernd Riexinger wird nicht zum Realo-Flügel der Linkspartei gezählt. Er gehört dem linken Parteiflügel an, den das konkret-Magazin wie folgt beschreibt:
"Die Aufspaltung der Bundestagsfraktion in einen »linken« Wagenknecht- Flügel und die »rechten« Realpolitiker war immer falsch, weil die »Linke« gespickt war mit Gestalten wie Diether Dehm, der Nazi-Überfälle als »Balgereien mit Flüchtlingen« beschönigt, mit Deutschlandfahnen durch die Republik geistert und meint, man müsse sich auch »mit der Hamas solidarisieren« können, also mit dem Judenmord, der nach deren Charta zu den Pflichten der Palästinenser zählt.
Heute muss dieser Flügel ohne Abstrich als Teil des rechten Verschwörungskomplexes betrachtet werden, in dem sich Pegida, Nachdenkseiten, Montagsfrieden (»Putin, hilf!«), »Compact«, AfD, Pax Christi, Esoteriker, Querfronten aller Art tummeln. Ob der Wunsch nach einer Regierungsbeteiligung im Widerspruch zur Querfront steht, wird sich zeigen. In Griechenland, Frankreich, Österreich, Italien und anderswo regieren die Rechtsradikalen mit."  (konkret-Magazin 9/16)
 
 
Heute freut sich der Pazifist und Wehrdienstverweigerer Bernd Riexinger wie ein kleines Kind über den Sieg von Heckler& Koch...
 
Es gefällt schon 18 Querflöten...
 

Zwei "Pleisweiler Gespräche"-Gäste

Von Albrecht Müller (NachDenkSeiten) ausgewählt und eingeladen: Werner Rügemer und Willy Wimmer...


"So bedeutet die Anerkennung des Existenzrechts Israels
die Anerkennung eines zusätzlich gefährlichen Vasallenstaates,
der als Kettenhund der westlichen Mächte noch eigene und
unkontrollierbare Strategien verfolgt."  (Werner Rügemer)
 
Werner Rügemer und Ken Jebsen hielten anlässlich einer Preisverleihung an Evelyn Hecht-Galinski eine Rede.



"...und die Leute, die in Dresden auf die Strasse
gehen - und das denken auch im Rheinland Viele und in
anderen deutschen Landesteilen - die machen sich Sorgen
darüber, ob wir unser Land in fünf Jahren noch wiedererkennen
oder wie das aussehen soll..."  (Willy Wimmer bei KenFM über die PEGIDA)
 
 
 
und
 
 


Donnerstag, 1. September 2016

Die NachDenkSeiten äussern sich nicht zum Querfront-Vorwurf des konkret-Magazins

"Die Aufspaltung der Bundestagsfraktion in einen „linken“ Wagenknechtflügel und die „rechten“ Realpolitiker war immer falsch, weil die „Linke“ gespickt war mit Gestalten wie Diether Dehm, der Naziüberfälle als „Balgereien mit Flüchtlingen“ beschönigt, mit Deutschlandfahnen durch die Republik geistert und meint, man müsse sich auch „mit der Hamas solidarisieren“ können, also mit dem Judenmord, der nach deren Charta zu den Pflichten der Palästinenser zählt.
    Heute muss dieser Flügel ohne Abstrich als Teil des rechten Verschwörungskomplexes betrachtet werden, in dem sich Pegida, Nachdenkenseiten, Montagsfrieden („Putin, hilf!“), „Compact“, AfD, Pax Christi, Esoteriker, Querfronten aller Art tummeln."  (Rainer Trampert, konkret)
 
 
Seit mehreren Tagen ist Rainer Tramperts Text nun online und wird in mehreren sich links verstehenden Blogs kontrovers diskutiert. Rainer Trampert greift nicht nur die NachDenkSeiten scharf an, sondern auch mehrere den NachDenkSeiten sehr nahe stehende Personen wie Diether Dehm (Die Linke, weltnetzTV), den NachDenkSeiten-Kolumnisten Oskar Lafontaine und die Friedenswintlerin Sahra Wagenknecht.
Trotzdem haben sich die NachDenkSeiten bis heute mit keinem Wort zu diesen Vorwürfen im konkret-Magazin geäussert.
 
Ein NachDenkSeiten-Mitarbeiter über das konkret-Magazin: "Ich hatte unterschiedliche Quellen für meinen Artikel, die „konkret“ gehörte auch dazu.
Ich freue mich übrigens über jeden konkret-Leser, der mir über den Weg läuft, denn für mich gehört sie zu den besten politischen Publikationen des Landes." (Jörg Wellbrock im Gespräch mit Gerhard, 9.4.2013)