Dienstag, 19. Januar 2016

Die NachDenkSeiten geben dem Bertelsmann-Konzern die Schuld für Hasskommentare auf KenFM und anderen Facebook-Seiten

Die Gütersloher Bertelsmann-Tochter Arvato soll Facebook dabei helfen, gegen Hass-Kommentare aktiv zu werden. Jens Berger meint dazu auf den NachDenkSeiten:
"Zuerst sorgt die Bertelsmann-Stiftung mit ihrer neoliberalen „Politikberatung“ dafür, dass der Staat seine Ausgaben im Bildungs- und Sozialbereich massiv einschränkt, während der Bertelsmann-Sender RTL parallel die Jugend verroht. Dann kommt die Bertelsmann-Tochter Aravato und kümmert sich – natürlich gegen ein angemessenes Entgelt – um die Folgen der vom eigenen Konzern angerichteten Verrohung und Verblödung."  (Hinweise des Tages, NachDenkSeiten)
 
 
Dann ist also laut Jens Berger der Bertelsmann-Konzern für die sexistischen, rassistischen und israelfeindlichen Hasskommentare auf der Facebook-Seiten von KenFM (dem Allianz-Partner von Albrecht Müller) verantwortlich? Und für die "Lügenpresse"-Rufer?
 
Die NachDenkSeiten sollten vielleicht mal vor der eigenen Haustüre wischen.
 
Die NachDenkSeiten haben den Anspruch, die Medien kritisch zu beobachten und auf Medienmanipulationen hinzuweisen.
Leider sind die NachDenkSeiten selbst zu einem aggressiven und einseitigen prorussischen Watch-Blog verkommen, das antiamerikanische und antiisraelische Ressentiments schürt und  die brandgefährliche Hatz auf  "gleichgeschaltete, transatlantische" Journalisten befördert.
 
Albrecht Müller war von wohlwollenden Freunden davor gewarnt worden, seinem neuen Buch den Titel "Der Tod kommt aus Amerika" zu geben. Er will es trotzdem tun.
 
Albrecht Müller war von wohlwollenden Freunden davor gewarnt worden, Ken Jebsen und RT Deutsch Interviews zu geben. Er tat es trotzdem.
 
 
Albrecht Müller war vom ihm wohlgesonnenen Journalisten Peter Henkel (ehemaliger Korrespondent der Frankfurter Rundschau) in einem persönlichen Brief davor gewarnt worden, die fatale und brandgefährliche  Medienphobie zu befördern und von einem “ausgeklügelten System der Gleichschaltung” zu schreiben.

Diesen eindringlichen, persönlichen Brief schrieb Peter Henkel noch vor den "Lügenpresse"- und "Maulhuren"-schreienden Friedenswinter- und PEGIDA-Demonstrationen!

Albrecht Müller setzte seine Medien- und Journalistenhatz jedoch nicht nur unvermindert fort, nein, er  veröffentlichte den sorgenvollen, persönlichen Brief des Journalisten Peter Henkel als Pranger in den NachDenkSeiten vom 15. Mai 2014 und gab ihn auch noch wie folgt der Lächerlichkeit preis:

 
"Den Brief Henkels vom 12. April finden Sie im Anhang. Wir veröffentlichen ihn trotz einiger beleidigender Formulierungen. An diesem Dokument wird sichtbar, wie unkritisch und weltfremd selbst früher einmal ehrenwert kritische Journalisten geworden sind." (Albrecht Müller)
 
"Was kundige und aufmerksame Beobachter quasi jeden Tag aufwühlt, das lässt die offensichtlich abgebrühten Journalisten vom Schlage eines Peter Henkel kalt:..." (Albrecht Müller)
 
"Peter Henkel lebt offenbar so weit weg von der Wirklichkeit, dass er diesen Mechanismus schon gar nicht mehr wahrnimmt oder versteht." (Albrecht Müller)
 
"Richtig deprimierend finde ich die Kritik Henkels an der Erkenntnis, dass die „Oberen“ mit Meinungsmache bestimmen können, wo es politisch langgehen soll. Das ist eine so fundamentale Erkenntnis der heutigen Realität, dass einem wirklich Zweifel kommen, ob der Peter Henkel noch willens ist, die Wirklichkeit wahrzunehmen." (Albrecht Müller)
 
"Die beneidenswerte Fähigkeit zur selektiven Wahrnehmung macht die Debatte mit Peter Henkel schwierig. Wenn ein Journalist nicht einmal den Verlust an kritischen Medien und an ihrer Distanz zum politischen Geschehen wahrnimmt, wenn er Sorgen um die demokratische Willensbildung so abkanzelt, wie Peter Henkel das tut, dann kann man sich mit ihm nur schwer verständigen. Das ist schade, aber offenbar die Wirklichkeit." (Albrecht Müller)

Albrecht Müller im Interview mit RT Deutsch

Ja, die NachDenkSeiten sollten mal vor ihrer eigenen Haustüre wischen...

Kommentare:

  1. Wie die "Gegenöffentlichkeit" arbeitet:
    "Anonymous.Kollektiv beruft sich auf einen Artikel von Compact, Compact beruft sich als Quelle auf einen Artikel der Epoch Times und Epoch Times beruft sich auf die Deutsche Wirtschafts Nachrichten. Seriöser Journalismus 2.0. Recherche ist eben etwas für die Lügenpresse!"
    https://www.facebook.com/GenFM/photos/a.832340113449425.1073741827.832328933450543/1257482854268480/?type=3&theater

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  2. "dass die NDS nun, nach RT, auch newsFront bewirbt, verdient eine eigene Betrachtung.
    Anastasia hat nichts dazugelernt. Sie spricht immer noch so unprofessionell wie am Anfang.
    NewsFront ist der Propagandakanal von ANNA News für Novorossiya. Von Marat Musin, der schon in Syrien Unruhe gestiftet, äh, aus Syrien berichtet hat. Mit Sitz in Moskau.
    "In Putins Reich"
    http://hinterderfichte.twoday.net/
    Das ist ein mit dem Kreml verbundenes Wespennest. Propagandaschau (von ANNA News als Kooperationspartner benannt), ENDGAME (deren beide Köpfe Seibel und Schulz mit der russischen Regierung verbandelt sind), auch der im letzten Post genannte Rainer Rothfuß, auf dessen FB-Seite einem die Deutschen Wirtschafts Nachrichten entgegenspringen, ebenso verbandelt mit propagandaschau und dem Kreml via Russia Insider.
    Und da mitten drin Albrecht Müller und Jens Berger?"

    https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=555871274568947&id=399345493554860

    Tja, mitten drin die NachDenkSeiten.

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  3. Erklärbär beim Spiegelfechter:

    Heute: Die Schweizer

    "Die Schweizer sind mehrheitlich ein neureiches räuberisches Piratenpack. Es ist noch gar nicht so lange her, dass sie ihre Kinder im Winter barfuß ins Allgäu schicken mussten, damit sie überleben konnten. Die Schweiz war bettelarm. Zu Wohlstand kamen sie erst als Steueroase und Schwarzgeld-Hort. Jetzt, das diese Zeit zuende geht, schimpfen sie auf die Ausländer und igeln sich in ihren Alpentäler ein. Als Ausgleich werden ihnen die zerbröselnden Bergspitzen auf ihr stolzes Haupt purzeln."
    http://www.spiegelfechter.com/wordpress/132698/sollen-wir-die-fluechtlinge-an-der-deutsch-oesterreichischen-grenze-erschiessen-oder-doch-lieber-weiter-suedlich-im-mittelmeer-ertraenken#comment-413001

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  4. "Osama Bin Kashefi: „Liebe Moslems!
    [...] Schickt die Killer-Christen endlich in ihre Heimat zurück. Sie passen nicht zur Gastfreundschaft des Orients! [...]“ (KenFMoschee, 15. Jan. 2016, 13:55)" (Achim Bierwirth)

    https://www.facebook.com/GenFM/posts/1255900877760011

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