Freitag, 30. Dezember 2016

What sites are related to kenfm.de?

Alexa listet zu dieser Frage folgende Seiten auf:

1. NachDenkSeiten.de
2. quer-denken.tv
3. Free21.org  (Albrecht Müller ist Free21-Autor)
4. Propagandaschau.wordpress.com
5. Contra-Magazin.com

[to be related to = in Verbindung/Beziehung stehen mit]




Alexa: What sites are related to NachDenkSeiten.de?
1. KenFM.de
2. Propagandaschau.wordpress.com
3. jungewelt.de
4. contra-Magazin.com
5. Compact-Online.de




Mittwoch, 28. Dezember 2016

Wenn der Scheinriese Tilo Jung die Bibel als "Sammlung von FakeNews" bezeichnet, greift er damit auch den Koran und die Tora an

Der ach so smarte Tilo Jung twitterte:  "Fun Facts: Die Bibel ist eine Sammlung von #FakeNews. Weihnachten ist ein postfaktisches Fest."
 

Dienstag, 27. Dezember 2016

Ist KenFM-Dauergast Norbert Häring womöglich selbst ein "Schmierfink"...?

Der beim Handelsblatt tätige Journalist und Buchautor Norbert Häring geht in letzter Zeit seltsame Wege. Deswegen wird er nun von KenFM, Propagandaschau und NachDenkSeiten gerne genommen. Die NachDenkSeiten loben Norbert Häring wie folgt:
"Anlässlich des von der Öffentlichkeit kaum bemerkten „Kriegs gegen das Bargeld“ sprach Jens Wernicke hierzu mit dem Wirtschaftsjournalisten und Autor populärer Wirtschaftsbücher Norbert Häring, der offen anspricht, dass es den Eliten hinter der Fassade dieses Konfliktes um die totale Kontrolle über die Bevölkerung geht."  (Jens Berger, NachDenkSeiten)
 
 
Heute nun bezeichnet Norbert Häring den Telepolis-Autor Tomasz Konicz als "einer von Deutschlands übelsten Schmierfinken", weil Tomasz Konicz es gewagt hatte, die Querflöte Sahra Wagenknecht zu kritisieren...



Ist das noch Journalismus oder schon justiziabel...?

Montag, 26. Dezember 2016

Die pöhse "Gedankenpolizei"

Die NachDenkSeiten teilen aus. Fast täglich. Massiv. Zuweilen hart an der Grenze der Rufschädigung. Sie schrecken selbst vor Listen mit missliebigen Journalisten nicht zurück, deren Glaubwürdigkeit "im Mark" erschüttert gehöre. Sie deuten an, dass gewisse Journalisten in den USA einer Gehirnwäsche unterzogen worden sind. Oder sie veröffentlichen interne, persönliche Mails von NachDenkSeiten-Kritikern. Sie scheuen sich nicht, selbst persönliche Daten wie Adresse und Telefonnummer zu veröffentlichen. Sie veröffentlichen sogar - wie im Fall von Kai Ruhsert - Mails eines ehemaligen Mitarbeiters, der sich Kritik an Albrecht Müllers Umgang mit Israel erlaubte. Albrecht Müller führt sich meines Erachtens bei seinen NachDenkSeiten wie ein autoritärer Grossgrundbesitzer auf.
Die NachDenkSeiten durchforsten die von ihnen gehassten Leitmedien nach jeder noch so kleinen Möglichkeit um zu "beweisen", dass Leitmedien "gleichgeschaltet" sind oder dass Journalisten "umgedreht" worden sind und die Wahrheit "manipulieren". Meiner Einschätzung nach ist die Sache ist für Albrecht Müller und Jens Berger längst zu einer zwanghaften Obsession geworden. Man könnte es meines Erachtens auch als Stalking bezeichnen. Viel lieber werben sie für die guten "alternativen" Medien wie Sputnik, RT Deutsch, Propagandaschau, Rationalgalerie, Free21 usw. Diese stellen für die NachDenkSeiten die "Gegenöffentlichkeit" dar. Mit KenFM ist Albrecht Müller sogar eine Allianz-Partnerschaft eingegangen, die der glühende "Isralefreund" Ken Jebsen im Internet stolz verkündet hatte. Albrecht Müller fühlt sich seither dazu genötigt, diese Zusammenarbeit bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu rechtfertigen. In den NachDenkSeiten wird oft wohlwollend auf KenFM-Videos hingewiesen.
 
Werden jedoch die NachDenkSeiten kritisiert, dann herrscht bei den NachDenkSeiten-Machern sofort Heulen und Wehklagen. Schnell wähnt man sich dann als Opfer und teilt "Denunziant", "Gedankenpolizei", "Stalker" aus.
 
Ich sehe es in Bezug auf die Sturheit des Albrecht Müller wie Philip Plickert: "Der ideologische Geisterfahrer wundert sich über den Gegenverkehr und schimpft: alles Geisterfahrer!"
 
Ich sehe es in Bezug auf die obsessive Medienverächtlichmachung des Albrecht Müller wie Peter Henkel: "Das ist ödester Stammtisch ohne jedes Augenmaß und hat mit seriöser linker Kritik an den realen Zu- und Missständen der deutschen Gesellschaft von 2014 nichts mehr zu tun. Es ist, sorry, lieber Herr Müller, paranoid.
Und nun die vermutlich erfolglose Bitte: Tun Sie was gegen diese obsessive Medienverächtlichmachung, Ihre eigene wie die unzähliger Mitbürger. Sie ist in dieser oft hasserfüllten Radikalität unbegründet und auf die Dauer hochgefährlich."
 
Ich sehe es in Bezug auf den Hass auf die USA und "die Eliten" des Albrecht Müller wie Wolfgang Lieb: "Es reicht eben m.E. nicht aus, die Welt moralisch in „Freund“ und „Feind“ aufzuteilen und die Ursache nahezu allen Übels auf der Welt „einflussreichen Kräften“ (oft in den USA) oder undurchsichtigen „finanzkräftigen Gruppen“ oder pauschal „den Eliten“ zuzuschreiben."

Albrecht Müller bei KenFM
 
 
Aber zurück zur pöhsen "Gedankenpolizei", die von Jens Berger und Albrecht Müller immer dann bemüht wird, wenn sie von mehreren Seiten kritisiert werden...
 
"Mit dieser „Erklärung“ hat die Gedankenpolizei wieder mal gewonnen. Schade. Tom, Trolls und Co. muss man ignorieren."  (Jens Berger, NachDenkSeiten und Neulandrebellen)
 
"Warum geht es mit der gesellschaftlichen Linken eigentlich nicht mehr voran? Weil sie sich oft lieber zerstreitet und spaltet statt das Notwendige zu tun, meint der Publizist und NachDenkSeiten-Herausgeber Albrecht Müller im Gespräch mit Jens Wernicke. Für besonders bedenklich hält er dabei das Agieren einiger Pseudo-Linker als „Gedankenpolizei"."  (Jens Wernicke, NachDenkSeiten)
 
"Auf diesen Begriff [Gesinnungs- und Gedankenpolizei] kam ich, weil sich in den Monaten bis zum März 2015 Mails bei mir häuften, deren Argumentationsaufbau etwa folgendermaßen aussah: Der Einstieg war immer ähnlich: ‚Sie machen eine tolle Arbeit mit den NachDenkSeiten, ich habe auch Ihre Bücher mit Gewinn gelesen. Aber: Dass Sie sich für die Friedensbewegung engagieren und dass Sie Ken Jebsen, diesem Verschwörungstheoretiker und nachgewiesenen Antisemiten ein Interview gegeben haben, das kann ich nicht verstehen. Und mit Willy Wimmer haben Sie auch geredet. Auch dass Sie immer wieder die USA kritisieren, finde ich nicht gut.‘ Usw. usf.
Ich habe ja nichts dagegen, wenn manche unserer Leser so denken, aber dass man mir vorschreiben will, was ich denke und mit wem ich Kontakt habe und spreche, das fand und finde ich zu viel des Guten. Deshalb habe ich diese Art von Mails öffentlich gemacht und dabei von Gesinnungspolizei gesprochen. Seitdem habe ich übrigens Ruhe. Ich bekomme keine verlogenen, schleimigen Mails mehr."  (Albrecht Müller, NachDenkSeiten)
 
Frage an Albrecht Müller:  "Hätten Sie da denn ein konkretes Beispiel zum Agieren der „Gesinnungspolizei“ für uns?"
"Ja, ich hatte in den NachDenkSeiten davon geschrieben, wir lebten quasi im Status einer Kolonie. [...¨]Daraufhin meldete sich ein Herbert Müller aus Berlin, wie sich dann herausstellte ein Typ, der unter dem Namen „Genova“ im Netz unterwegs ist, und andere Menschen des Antisemitismus bezichtigt. Er zitierte damals die Definition von Kolonie und bestritt, dass dies zu unserem Verhältnis zu den USA passe."  (Antwort von Albrecht Müller, NachDenkSeiten)

 
 

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Die Sache mit dem Ausweis.../Nachtrag/Nachtrag II

Die ach so kritischen NachDenkSeiten kommen offensichtlich nicht auf die Idee, dass ein Attentäter, der bei seinem Terroranschlag mit dem Tod (als Märtyrer?) rechnet resp. rechnen muss, seine Identität eventuell gar nicht verbergen will.
Nein, die NachDenkSeiten betätigen sich lieber als Brandbeschleuniger für Verschwörungstheorien und lassen den Free21-Autoren Wolfgang Bittner (oft auch bei KenFM anzutreffen) mit dehmlichen Cui-bono-Fragen zu Wort kommen:
 
"Merkwürdig: In letzter Zeit hinterlassen die Täter von Terroranschlägen ihre Ausweispapiere am Tatort, und hinterher werden sie dann von Spezialeinheiten erschossen. Die Frage, die sich bei Terroranschlägen immer öfter stellt: Cui bono?"


Heute auf den ach so
kritischen NachDenkSeiten
 
 
Wie tief wollen die NachDenkSeiten noch sinken? Die Unterschiede zwischen den NachDenkSeiten und dem COMPACT-Magazin oder Kopp-Online werden immer kleiner...
 
RT Deutsch, das gemäss den NachDenkSeiten zu den guten "alternativen" Medien zählt, hatte gestern auch einen hämischen Artikel zum Ausweisfund veröffentlicht. Die Kommentare sind so, wie es anscheinend von RT Deutsch beabsichtigt war:
"Geheimdienste arbeiten eben korrekt und nach Vorgabe. Sicher ist man schon daran für Weihnachten und Neuja ein neues Szenario einzustudieren. Wenn es perfekt klappt, wird es uns dann einige Male vorgespielt. Im Theater gibt es auch nach jeder Premiere ein paar gleiche Aufführungen. Es würde die Kosten weit übersteigen, ein Drehbuch nur einmal durchzuspielen." (Tanja Schulze)
 
 
Nachtrag vom 23. Dezember 2016
 
Wer  - nach dem Fund von Amris Fingerabdrücken an und in der Fahrerkabine des LKW - allen Ernstes geglaubt hat, die NachDenkSeiten, RT Deutsch, das Compact-Magazin und andere "alternative" Medien würden heute beschämt ihren Fehler eingestehen, ist eines Besseren belehrt worden: Kein Statement, keine Entschuldigung, keine Rechtfertigung, nada.
An Erbärmlichkeit kaum zu überbieten...
 
 
 
Nachtrag II vom 24. Dezember 2016
 
Sorry Leute, aber jetzt wird's eklig...
 
Wolfgang Eggert (COMPACT-Autor) und Oliver Janich
 
 
"so wurden Anis Amris „Fingerspuren“ nebst Pass in das Berliner Terror-Ereignis eingelegt"  (Wolfgang Eggert)
 
"Wolfgang Eggert hat inzwischen bei Compact weitere Indizien geliefert, die darauf hindeuten, dass Anis Amri ein Agent deutscher Geheimdienste war."  (Oliver Janich)
 
 
Jens Berger (NachDenkSeiten und Neulandrebellen) und Ken Jebsen, Allianzpartner der NachDenkSeiten, auf KenFM
 
 
"Wer glaubt, dass irgendwelche Kerle ihre Visitenkarten am Tatort liegen lassen, der Kann genauso gut an den Knaben hier glauben." (Jens Berger)
 
"Der "Anschlag" von Berlin stinkt zum Himmel. Die Ermittlungen gleichen eher einer Märchenstunde"  (Ken Jebsen, NachDenkSeiten-Allianz-Partner)
 
 
Das sind also die "alternativen" Medien, die sich als "Gegenöffentlichkeit" bezeichnen...
 

Mittwoch, 21. Dezember 2016

"...wir brauchen einfach mehr Sicherheit"/UpDate

"...wir brauchen einfach mehr Sicherheit"  (Linken-Sprecherin Ulla Jelpke im Interview mit Sputnik)

"Pazderski betonte, dass man eigentlich für jeden Weihnachtsmarkt ein Sicherheitskonzept hätte erarbeiten müssen."  (Sputnik zu ihrem Interview mit dem AfD-Vorsitzenden Georg Pazderski)
 
 
Sputnik feiert die FPÖ-Mannen Strache und Hofer, Sputnik lässt Uli Gellermann und den Pegida-Versteher Willy Wimmer regelmässig zu Wort kommen, Sputnik interviewt den Vorsitzenden der AfD-Berlin Georg Pazderski, und die innenpolitische Sprecherin Ulla Jelpke (Die Linke) fordert auf Sputnik mehr Sicherheit - all das ist den ach so kritischen NachDenkSeiten keine Zeile Wert, schliesslich wird auch Albrecht Müller auf Sputnik gefeiert... 

Sputnik feiert Albrecht Müller (NachDenkSeiten)


Von Querfront keine Spur...


Update von 12:50 Uhr

QuerFrontSeiten unter Beobachtung:

Montag, 19. Dezember 2016

haGalil entlarvt besonders krasses Beispiel von Querfront: Pax Terra Musica-Peace Festival 2017

"Neue „Friedensbewegung“ plant Festival mit rechten Referenten - Für Ende Juni 2017 planen Teile der neuen „Friedensbewegung“ ein großes Musikfestival im brandenburgischen Niedergörsdorf. Von der veranstaltenden Pax Terra Musica gGmbH i.G. werden bis zu 5000 Teilnehmende auf dem Festivalgelände, einem ehemaligen Militärflugplatz, erwartet. Dem Publikum soll auf fünf Bühnen Livemusik, politische Vorträge und Workshops geboten werden... [...]
Unter den Referent_innen, die für das Festival gebucht sind, befinden sich auch „namhafte“ Verschwörungsideologen und Antisemiten.
Tommy Hansen beispielsweise gibt das alternative Nachrichtenmagazin „Free21“ heraus. In dieser kostenlos verteilten Postille geben sich vor allem Autor_innen der verschwörungsgläubigen Szene die Klinke in die Hand. Stories rund um die Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA oder Fantastereien über die Rothschild-Familie sind Beleg, dass in diesem Nachrichtenmagazin auf ideologische Propaganda statt auf Fakten gesetzt wird."  (haGalil, 18. Dezember 2016)


Man kennt sich...
Ken Jebsen im Gespräch mit Tommy Hansen


Und das sind Autoren von Free21:
Albrecht Müller (NachdenkSeiten), Jens Wernicke (NachDenkSeiten), Daniele Ganser, Willy Wimmer, Anneliese Fikentscher (NRhZ), Bernhard Trautvetter (KenFM-Autor), Dean Henderson, Dirk C. Fleck, Evelyn Hecht-Galinski (KenFM-Autorin), Florian Hauschild (RT Deutsch), F. William Engdahl, Katrin McCleam, Ken Jebsen, Lars Schall (NachDenkSeiten), Mark Bartalmai, Mathias Bröckers, Norbert Häring, Paul Craig Roberts, Paul Schreyer (NachDenkSeiten), Peter Haisenko, Propagandaschau, Rainer Rupp (RT Deutsch), Rico Albrecht, Uli Gelleremann (Sputnik-Autor), Wolfgang Bittner usw. usw.

 
Am Pax Terra Musica-Peace Festival 2017 werden Vorträge, Podiums-Diskussionen, Workshops, Verkaufsstände und Konzerte dargeboten. Mit dabei: Reiner Braun (Friedensbewegung), Prinz Chaos II., Morgaine, Die Bärensuppe, Deutscher Freidenker-Verband, Bruno Kramm, Tommy Hansen usw.

Jens Wernicke am 14. Juni 2016 auf den NachDenkSeiten: "Eine „linke Querfront“, die gab es nie."

 

Sonntag, 18. Dezember 2016

RT-Journalistin Bartlett an Dreistigkeit kaum zu überbieten...

Eva Bartlett behauptete doch tatsächlich, dass eine grosse Mehrheit des syrischen Volkes Assad 2014 gewählt habe:



Wegen des seit 2011 andauernden Bürgerkriegs konnte nur in den von den Regierungstruppen kontrollierten Regionen gewählt werden. Das waren etwa 40 Prozent des Staatsgebiets.

Welch ein Zufall: Der russische Propagandasender RT vergass zu erwähnen, dass Eva Bartlett als freie Journalistin für RT arbeitet.

 
 
Aber Sputnik und RT gehören gemäss den NachDenkSeiten ja zu den guten "alternativen" Medien - die dürfen das...
 

Samstag, 17. Dezember 2016

Niemand hat die Absicht, die Wahlen 2017 in Deutschland zu beeinflussen...

FBI und CIA sind sich inzwischen einig: Putin hat die Wahlen in den USA zu beeinflussen versucht. Wie entscheidend dabei russische Cyber-Bemühungen an der Wahl von Trump waren, bleibe einmal dahingestellt. Auf Sputnik versucht Uli Gellermann nun, die Möglichkeit einer russischen Einflussnahme auf die Wahl 2017 in Deutschland ins Lächerliche zu ziehen:
"Alle deutschen Diesel-Autos werden gegen PKW der russischen Marke Lada umgetauscht – die Kosten trägt die Automobilindustrie! Diese Meldung wird im Frühjahr 2017 der Auftakt eine Fake-Nachrichten-Kampagne sein."
 
Zweifellos wird der Scheinriese Putin alles daran setzen, dass Angela Merkel 2017 nicht mehr gewählt wird. "Alternative" Medien wie die NachDenkSeiten, das COMPACT-Magazin, Terraherz, weltnetzTV und KenFM u.a. werden Putin bei diesen Bemühungen treu und loyal zur Seite stehen - mit oder ohne finanzielle Unterstützung aus Russland...


Sputnik-Autor Uli Gellermann ist auch bei weltnetzTV und
KenFM ein gern gesehener Gast


Ganz klar: Niemand hat die Absicht, die Wahlen 2017 in Deutschland zu beeinflussen...

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Jens Berger nahm gestern das Wort "Zensur" in den Mund

In einem wütenden Artikel gegen die WDR-Chefredakteurin Sonja Mikich nahm Jens Berger (NachDenkSeiten) gestern das Wort "Zensur" in den Mund:
 
"Und das liegt nicht nur an der für viele Vertreter ihres Berufsstands leider so charakteristischen Unfähigkeit zur Selbstreflexion. Sonja Mikich hat vielmehr eine rote Linie überschritten, indem sie in ihrem Kommentar aktiv zur Zensur von Nachrichten und Meldungen durch die Internetgiganten aufruft."
"Die großen Konzernmedien und ÖR-Anstalten würden als „die Guten“ vom Facebook-Algorithmus bevorzugt, während alternative Medien als „die Bösen“ benachteiligt würden. Das ist Zensur! Ist es das, was Sonja Mikich will?"
 
 
Tja, wer wie Jens Berger im Glaushaus sitzt...
Wie mir Emran Feroz auf Anfrage mitteilte, hatten die ach so kritischen NachDenkSeiten einen Assad-kritischen Text von Emran Feroz eigenmächtig und sinnentstellend abgeändert. Ohne Emran Feroz zu kontaktieren:

Alte Version  (Originalversion von Emran Feroz):  "Denn obwohl dieser Extremismus weiterhin wütet, muss auch Folgendes klargestellt werden: Weder der sogenannte „Islamische Staat“ (IS) noch irgendeine andere extremistische Gruppierung hat mittlerweile mehr Syrer getötet als der Machtapparat Bashar al Assads."

Neue Version (abgeändert durch die NachDenkSeiten):  "Denn obwohl dieser Extremismus weiterhin wütet, muss auch Folgendes klargestellt werden: Nicht nur der sogenannte „Islamische Staat“ (IS) oder andere extremistische Gruppierungen, sondern auch die Regierungstruppen haben Tausende Tote auf ihrem Konto."



Albrecht Müller wird wohl demnächst bestimmt wieder Vorträge halten und seinen Zuhörern erklären, wie die gleichgeschaltete "Kampfpresse" mithilfe von Manipulationen und Verfälschungen lügt und betrügt.
Den heute von Emran Feroz veröffentlichten Artikel in der taz dürfte weder Albrecht Müller noch Jens Berger gefallen. Emranz Feroz schreibt:
 

"Assads Sieg wird – wie kann es anders sein – als Erfolg gegen die US-Aggression im Land betrachtet. Dass hauptsächlich russische Bomben in den letzten Monaten in Syrien Krankenhäuser zerstört haben, wird nicht nur zur Nebensache verklärt. [...] Doch sobald die Bomben aus Moskau kommen, legen viele Antiimperialisten und angebliche Friedensaktivisten ein anderes Maß an.

De facto hat die westliche Linke damit die Rhetorik jener angenommen, die sie kritisiert. Der „War on Terror“ wird plötzlich notwendig, sobald er von Assad, Putin und ihren Propagandastellen konstruiert wird. Hauptsache, er passt ins eigene Weltbild. [...] Nur, woher kommt der Glaube, Putin sei das personifizierte Gute? Die Antwort ist einfach: aus ideologischer Verblendung und historisch Gelerntem. Nehmen wir die sowjetische Afghanistan-Invasion in den 1980ern und den Krieg in Syrien heute. Auch damals wurde Moskaus Einmarsch in Kabul von vielen Linken im Westen begrüßt, natürlich noch viel stärker im Schatten des Ost-West-Konflikts."

 
Leseempfehlung:  "Mit zweierlei Mass" (von Emran Feroz, taz)


Nachtrag vom 16. Dezember 2016

Sputnik heute:


 

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Eine freche, beleglose Behauptung von Sputnik vom weltnetzTV retweetet

Sputnik zitiert den Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow:
Sämtliche Erklärungen von den westlichen Tribünen unter Berufung auf ‚Meldungen von Aktivisten‘ und der ‚Film‘ über angebliche ‚russische Luftangriffe‘, ‚Erschießungen‘ und andere Inszenierungen wurden von speziellen Fernsehgruppen der Kämpfer gefilmt“

 
weltnetzTV, welches von Albrecht Müller (NachDenkSeiten), Diether Dehm,
Konstantin Wecker, Daniela Dahn u.a. gegründet worden war.
"Für den Aufbau einer kritischen Gegenöffentlichkeit!"


Gemäss den Beteuerungen von Konaschenkow gab es in Ost-Aleppo weder eine Opposition noch humanitäre Organisationen noch Menschenrechtler; dort habe es nur den totalen Terror seitens der "Extremisten" gegeben. Konaschenkow streitet auch ab, dass 250.000 Zivilisten in Aleppo weiterhin blockiert sein würden. Ach ich vergass: Dies sind ja gemäss russischer Darstellung alles Terroristen...
 
Obwohl Konaschenkow keinerlei Belege für seine "Entlarvung" liefert, dass alles nur inszeniert und von "speziellen Fernsehteams der Kämpfer" gedreht worden sei, stellt der Sputnik-Autor keine kritischen Fragen. Wir werden auch von Jens Berger (NachDenkSeiten) keine Kritik über diesen Artikel hören, denn Sputnik gehört ja nach Albrecht Müller und Jens Berger zu den guten "alternativen" Medien. Deshalb dürfen Willy Wimmer und Uli Gellermann, welche beide eng mit den NachDenkSeiten und KenFM verbandelt sind, regelmässig auf Sputnik veröffentlichen. Deshalb geben Albrecht Müller und Diether Dehm RT Deutsch Interviews.

Albrecht Müller (Mitbegründer von weltnetzTV und NachDenkSeiten)
im Interview mit dem russischen Propagandasender RT Deutsch

Erst gestern lobte der RTDeutsch-Redaktor Florian Hauschild die NachDenkSeiten für ihren Fake-News-Artikel, in welchem Jens Berger die "alternativen" Medien lobte - man wirft sich also gegenseitig den Ball zu...


Leseempfehlungen:  "Syrien - Sanktionen gegen Russland, jetzt!"
und
"Mit zweierlei Mass" (von Emran Feroz, taz)

 

Montag, 12. Dezember 2016

Der Junge, der in den Krieg ging...

Die NachDenkSeiten befinden sich im Krieg: Es ist Medien-Krieg und die NachDenkSeiten kämpfen auf der Seite der "Guten" - auf der Seite der "alternativen" Medien, die die "klassischen" Medien verteufeln und Putins Wohltaten lobpreisen.


Jens Berger heute in den NachDenkSeiten: "Ja, auch die alternativen Medien und natürlich auch die Nutzer in sozialen Netzwerken produzieren zahlreiche Fehlmeldungen, Lügen und „Fake News“. [...] Und so ärgerlich „Fake News“ der alternativen Medien auch sind – durch sie ist bislang kein Mensch ums Leben gekommen. Die „Fake News“ der klassischen Medien haben indes Millionen Menschenleben ausgelöscht."
 
Wer sind diese "alternativen" Medien? Wer sich auf den NachDenkSeiten, RT Deutsch, Sputnik und KenFM tummelt, summiert auch die Kopp-Medien, das COMPACT-Magazin, weltnetzTV, Free21, Hongimann, Terraherz und ähnliche Seiten unter "alternative" Medien. Dass diese "alternativen" Medien nicht ganz ungefährlich sein können, beschrieb Jana Simon im Artikel "Islamischer Staat - Der Junge, der in den Krieg ging" des Zeit-Magazins ganz gut:
"Mit Max redet Samuel auch über den 11. September, ob die offizielle Version des Anschlags so stimmen könne, über chemtrails, Kondensstreifen der Flugzeuge und deren Chemikalien, die die Menschheit angeblich vergiften. Sie lesen Websites wie "Orwell-Staat", die "Nachdenkseiten" und Compact, das Magazin von Jürgen Elsässer, dem Polit-Aktivisten, der stets Verschwörung wittert. In der Welt dieser Seiten werden Politiker ausschließlich von Konzernen gesteuert und von Lobbyisten getrieben. Die Massenmedien lügen und sind Marionetten der Mächtigen, hetzen gegen Russland und Putin, die Palästinenser und den Islam. Das Königreich des Bösen aber sind die USA. Wer längere Zeit auf diesen Seiten verbringt, fühlt sich danach angeschlagen. Es gibt tatsächlich vieles, was man kritisieren kann an Medien, Politik und den USA. Es gibt Heuchelei, Lügen, und es gibt Interessen. Aber in der Welt dieser Seiten gibt es kein Grau. Jeder Zwischenton ist durch eine Meinung ersetzt. Zufälle existieren nicht, stets wird ein Komplott vermutet.
Samuel verliert sich in diesen Theorien. Er stellt nun alles infrage, die Welt scheint aus den Fugen geraten, das westliche System verlogen, widersprüchlich, fehlerhaft. Er sagt, er habe das Gefühl gehabt, außerhalb der Matrix zu sein, die Gesellschaft von außen zu betrachten. "Ich stand im Leben ohne Halt und wusste nicht, was ich zu tun habe. Ich habe einen Halt gebraucht." Vom Westen erwartet er nur noch das Schlimmste. Monate bevor Samuel nach Syrien aufbricht, hat er den Westen bereits verlassen."
 
Bereits am 12. November 2016 veröffentlichte der NachDenkSeiten-Mann Paul Schreyer einen Artikel gegen die klassischen Medien und meinte, die Berichte über Fake-News wären ein "groteskes Theater", ja, es gebe eine regelrechte "Fake-News-Hysterie"
Konsequenterweise sprach Paul Schreyer schon bei einer von Jürgen Elsässer geleiteten COMPACT-Veranstaltung über "inszenierten" Terrorismus..

Thema "Inszenierter Terrorismus?"


Im Elsässer-Artikel "Jetzt verwirklicht sich Rockefellers Europa" ist Paul Schreyer neben Alexander Benesch, Oliver Janich, Lars Schall und Jürgen Elsässer zu sehen.

Im COMPACT-Video "Breivik: Das norwegische 9/11" hält Paul Schreyer ein Referat mit dem Titel "Wer legte die Luftabwehr an 9/11 lahm?". Weitere Referenten sind Lars Schall, Alexander Benesch, Jan Gaspard, Oliver Janich und Jürgen Elsässer.

Freitag, 9. Dezember 2016

Die NachDenkSeiten werden immer aggressiver...

Albrecht Müller heute in den "Hinweisen des Tages":

Heute in den "Hinweisen des Tages" der NachDenkSeiten


Die NachDenkSeiten machen lieber Werbung für RT Deutsch, KenFM und Rationalgalerie. Derweil prahlt der mit den NachDenkSeiten verbandelte Diether Dehm auf Sputnik, wie er "Seite an Seite mit Rudi Dutschke das amerikanische Konsulat besetzt und die Vietkong-Fahne gehisst" habe. Willy Wimmer und Uli Gellermann sind ebenso auf Sputnik anzutreffen...

Der Pegida-Versteher Willy Wimmer wird auch von den NachDenkSeiten (Pleisweiler Gespräche 2014), Jürgen Elsässer und  KenFM gerne genommen...

 

Dienstag, 6. Dezember 2016

Ken Jebsen hat sich entschuldigt oder Familientreffen der Israelfreunde

"Er hat die Kritik angenommen, sich entschuldigt (u.a. in einem Video mit dem Titel "Ken Jebsen zum Antisemitismusvorwurf", und hat das Video gelöscht. Er sei wütend gewesen, weil seine Karriere gerade durch einen konstruierten Antisemitismusvorwurf zerstört worden sei, erklärte er seine Entgleisung. Er habe provozieren wollen, weil alle sich weggeduckt hätten um nicht mit ihm assoziiert zu werden und selbst etwas abzukriegen.  Es sagte,  er würde so etwas nicht wieder sagen."  (Norbert Häring über Ken Jebsen, im Nachtrag)
 
 
Am 2. Dezember 2016 hatte Norbert Häring eine wohlwollende Buchbesprechung zum Buch "Der Fall Ken Jebsen" veröffentlicht. Nachdem ich Norbert Häring via Twitter gefragt hatte, ob er sich denn Ken Jebsens "Zionistischer Rassismus" nicht angehört habe, sah sich Norbert Häring zu einem längeren Nachtrag genötigt. Ken Jebsen habe sich in einem Interview mit Pedram Shahyar entschuldigt, er sei halt wütend gewesen und habe provozieren wollen.
 
 
Einige Daten:
 
2012:  Ken Jebsen veröffentlicht sein Video "Zionistischer Rassismus". Dauer: ca. 57 Minuten (Vorsicht: Nur für starke Nerven)
 
ca. Dezember 2013:  Ken Jebsen bei Jürgen Elsässers COMPACTLive: "Deutschland als besetztes Land - Snowden, NSA und Merkel"


Ken Jebsen bei COMPACTLive

ca. April 2014:  Ken Jebsen bei Jürgen Elsässers COMPACTLive: "Die Lügen-Mechanik - Wie wir von den Medien manipuliert werden"
 
ca. Mai 2014:  Ken Jebsen im Interview mit Pedram Shahyar zum Antisemitismusvorwurf. Ken Jebsen, der gemäss eigenen Aussagen eine Schauspielausbildung absolviert hat, entschuldigt sich für sekundären Antisemitismus. Pedram Shahyar betont, "sachlich" stimme er mit den Aussagen von Ken Jebsen über Israel (im Video "Zionistischer Rassimsus") überein.
 
28. September 2014:  Die KenFM-Autorin Evelyn Hecht-Galinski erhält den Kölner Karlspreis 2015. Ken Jebsen hält die Laudatio. Werner Rügemer hält an dieser Preisverleihung einen Vortrag, in welchem er die Existenzberechtigung von Israel thematisiert:
"So bedeutet die Anerkennung des Existenzrechts Israels die Anerkennung eines zusätzlich gefährlichen Vasallenstaates, der als Kettenhund der westlichen Mächte noch eigene und unkontrollierbare Strategien verfolgt." (Werner Rügemer, aus KenFM am Set)
Ken Jebsen greift nicht ein. Ken Jebsen protestiert nicht.

 

2. Oktober 2014:  Ken Jebsen fordert von HaGalil eine Gegendarstelltung: "Meine Zusammenarbeit mit dem RBB wurde nicht wegen antisemitischer Ausfälle oder Äusserungen beendet."

ca. November 2014:  Ken Jebsen geht rechtlich gegen die Band "Antilopen Gang" vor. Die Band hatte im Song "Beate Zschäpe hört U2" geschrieben:
 
"Jeder kennt einen der von Verschwörung schwadroniert
Und er weiß, wer die Medien und die Börsen kontrolliert,
Dem es leicht fällt, die Welt in Gut und Böse zu sortieren,
Und er kennt auch immer eine simple Lösung des Problems:
Zu Verschwörungstheorien gehören Vernichtungsfantasien.
Sie können sagen was sie wollen, sie sind schlicht Antisemiten,
All die Pseudo-Gesellschaftskritiker
Die Elsässer, die KenFM-Weltverbesserer:
Nichts als Hetzer in deutscher Tradition
Die den Holocaust nicht leugnen, sie deuten ihn um."
 
16. Dezember 2014:  Die Linksfraktion beschliesst, fortan keine von Ken Jebsen und Lars Mährholz organisierten „Friedenswinter“-Veranstaltungen finanziell zu unterstützen: Das Bündnis werde inzwischen von „Weltverschwörern, Montagsdemonstranten und Reichsbürgern“ dominiert. (Quelle: Wikipedia)

Januar 2015:  Die junge Welt erteilt Ken Jebsen Hausverbot für die Rosa-Luxemburg-Konferenz:
“Sehr geehrter Herr Jebsen, Ihre Anmeldung für die XX. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz ist hier eingegangen. Leider können wir sie aber nicht bestätigen.Nach internen Beratungen haben wir uns entschlossen, Ihnen für die Veranstaltung Hausverbot zu erteilen. Wir mißbilligen die Art und Weise, mit der Sie Veranstaltungen der Tageszeitung junge Welt nutzen, um Referenten, Autoren und andere Gäste des Verlages für Ihre Zwecke zu kontaktieren. Mit freundlichen Grüßen”
 
Februar 2015:  Ken Jebsen scheitert gegen die Antilopen Gang vor Gericht: Kein Songverbot
 
16. März 2015:  Ken Jebsen greift auf der Berliner Mahnwache Monty Schädel scharf an. Er sei ein „Querfrontler“ und „Feind“ sowie „gekauft von der NATO“. (Quelle: Wikipedia)

2. Mai 2015:  Werner Rügemer  hält auf Einladung von Albrecht Müller (NachDenkSeiten) eine Rede am Pleisweiler Gespräch 2015.

November 2015:  Ken Jebsen bezeichnet Albrecht Müller (NachDenkSeiten) im Video Me, Myself and Media #13  als "Partner", mit dem er zusammenarbeite und sagt wörtlich: "Wir sind also so eine Art Allianz."

2. November 2016:  In einem längeren Interview mit NachDenkSeiten- und Daniele Ganser-Mann Jens Wernicke bezeichnet Ken Jebsen Israel als rassistischen, dogmatischen und zionistischen Gottesstaat.
Aussedem behauptet Ken Jebsen alles Ernstes, dass immer mehr Juden Israel verlassen würden. Ken Jebsen wörtlich: "Immer mehr Juden verlassen diesen zionistischen Gottesstaat".
Zahlen für diese Behauptung liefert Ken Jebsen keine - der "kritische" NachDenkSeiten-Reporter Jens Wernicke hakt nicht nach.

November 2016:  Ken Jebsen interviewt Peter König. Peter König über die Zionisten:
"Man darf nicht vergessen, dass die Medien, die westlichen Medien, die wir ja zu konsumieren kriegen, die sind ähh neunzig Prozent äääh kontrolliert von sechs großen Mediengiganten und das sind alles anglosaxonische Zionistenorganisationen, die praktisch alles dasselbe sagen. [...] Ich würde sagen, oft sage ich das auch oder schreibe darüber, dass der Rothschild-Clan nichts anderes ist als eine Mafia. Und vielleicht sollte man da noch einfügen ich bin überzeugt -sie wissen das-, dass ähh, dass – im Prinzip diese Mafia, diese Zionistenmafia, die Amerika schon seit hundert oder mehr Jahren dominiert ist also, die Medien werden von Ihnen beherrscht…die arbeiten zusammen mit den Großbanken, mit der Pharmazeutik und mit der Kriegsindustrie"
Ken Jebsen greift nicht ein. Ken Jebsen protestiert nicht.



10. November 2016:  Das Oberlandesgericht Köln entscheidet: Die taz darf auch zukünftig schreiben: „Auch Ken Jebsen, nach antisemitischen Äußerungen beim Sender rbb rausgeflogen […]“.

2. Dezember 2016:  Norbert Häring veröffentlicht seine Buchbesprechung über "Der Fall Ken Jebsen" von Mathias Bröckers.

3. Dezember 2016:  Norbert Häring sieht sich wegen des KenFM-Videos "Rassistischer Zionismus" zu einem Nachtrag gezwungen.

http://www.hagalil.com/2014/09/hecht-galinski/
http://querfrontseiten.blogspot.ch/2015/11/free21-und-ihre-autoren.html

Freitag, 2. Dezember 2016

Über ein "aus Sicherheitsgründen unerkannt bleiben wollendes Forscherteam"...

"Deshalb hat ein mir bekanntes, aber aus Sicherheitsgründen unerkannt bleiben wollendes Forscherteam in Anlehnung an das Vorgehen der Kollegen in den USA eine Liste für Deutschland erstellt und darüber hinaus nach Relevanz sortiert. Eine zentrale Rolle als Informationsquelle nimmt dabei André Hüssy aus der Schweiz ein."  (Buchautor und Journalist Norbert Häring, 1.12.2016)
 


Heute nun twitterte der beim Handelsblatt tätige Journalist Norbert Häring: "Taz, Ruhrbarone. FR [Frankfurter Rundschau] gehören zu den eifrigsten Hetzern gegen linke Kritiker von Nato und Neoliberalismus. Überrascht?"
 
Die Frage aller Fragen lautet nun: Auf welche Fakten und Belege gründet Norbert Häring seine Behauptung?
 
Die Antwort wird Euch überraschen: Das mit Norbert Häring verbandelte und "aus Sicherheitsgründen unerkannt bleiben wollende Forscherteam" hatte meine Blogeinträge und meine Twitterdaten des ganzen Monates November ausgewertet...
 
Kein Witz - Norbert Häring erklärt selbst: "Die Forschergruppe, die die Anzahl ihrer Mitglieder aus Sicherheitsgründen geheim hält, hat sich die Mühe gemacht, Hüssys Tweets und Retweets vom 1. - 30. November danach auszuwerten, wer darin verbreitet oder positiv erwähnt wird, und wer negativ erwähnt wird."

Ich schrieb bereits am 8. Juni 2016:  Neulich hatte der bekannte Wirtschaftsjournalist und Buchautor Norbert Häring behauptet, ich kleiner und unbedeutender Blogger sei der "Auslöser" zu einer "Rufmordkampagne" gegen ihn und hätte den "Marschbefehl" dazu ausgegeben. Es geht um den Querfront- und Antisemitismusvorwurf gegen ihn und gegen die NachDenkSeiten, den mehrere Medien und Journalisten erhoben hatten.
 
 

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Willkommen bei KenFM, dem Allianzpartner der NachDenkSeiten

"Man darf nicht vergessen, dass die Medien, die westlichen Medien, die wir ja zu konsumieren kriegen, die sind ähh neunzig Prozent äääh kontrolliert von sechs großen Mediengiganten und das sind alles anglosaxonische Zionistenorganisationen, die praktisch alles dasselbe sagen. [...] Ich würde sagen, oft sage ich das auch oder schreibe darüber, dass der Rothschild-Clan nichts anderes ist als eine Mafia. Und vielleicht sollte man da noch einfügen ich bin überzeugt -sie wissen das-, dass ähh, dass – im Prinzip diese Mafia, diese Zionistenmafia, die Amerika schon seit hundert oder mehr Jahren dominiert ist also, die Medien werden von Ihnen beherrscht…die arbeiten zusammen mit den Großbanken, mit der Pharmazeutik und mit der Kriegsindustrie"  (Peter König im Gespräch mit Ken Jebsen)
 
"…dazu muss man aber natürlich sagen – und ich möchte das ebenfalls in Verbindung bringen mit Trump: Es gibt etwas wie etwas, was man in…den Medien, den nicht öffentlichen Medien, sondern eher in den Untergrundmedien, den Deep State nennt. Das ist eine Elite, viele nennen sie Illuminati andere nennen sie die Zionisten und Think Tanks die die Politik machen, die die Stränge ziehen."  (Peter König im Gespräch mit Ken Jebsen, ab Minute 4)


Ken Jebsen interviewt Peter König

 
Der glühende Israelfreund Ken Jebsen hätte stets die Möglichkeit zur Intervention oder zu kritischen Nachfragen gehabt...
 
Albrecht Müller, der Allianzpartner von KenFM, drückte es auf seinen NachDenkSeiten gestern nur wenig anders aus:
"...wenn man Deutschlandfunk hört oder die Tagesschau sieht oder die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung liest, oder gar BILD, dann muss man feststellen, dass die Frequenz der gezielten Manipulationen immer weiter steigt. Das ist deutlich daran zu beobachten, dass Feindbilder und die neue Konfrontation in Europa gepflegt werden – in einer Weise, die wir selbst vor einem Jahr noch nicht erwartet hätten. Unsere Aufklärungsarbeit ist nötiger denn je."  (NachDenkSeiten)

 
Wolfgang Lieb zog vor einem Jahr die Konsequenzen und stieg aus. Ich schrieb bereits am 24. Oktober 2015:
Dass es unter der Oberfläche der NachDenkSeiten gären muss, vermutete ich schon länger. Ich hätte allerdings eher erwartet, dass Jens Berger das Handtuch wirft, nicht Wolfgang Lieb, der langjährige Partner und Freund von Albrecht Müller. Gestern Abend traf mich der Abschiedstext von Wolfgang Lieb mit voller Wucht. Alles hat er schonungslos auf den Tisch gebracht: Albrecht Müllers Hass auf die USA, die obsessiv gewordene Medienverächtlichmachung, die Mauscheleien mit dubiosen Figuren der Mahnwachen- und Truther-Bewegung, das gierige Schielen nach Klickzahlen, den verächtlichen Umgang mit mahnenden Kritikern, selbst mit jahrelangen Gönnern, die vergeblichen Bemühungen, Albrecht Müller zur Vernunft zu bringen. Also genau das, worauf viele andere Kritiker - auch ich - seit Monaten hinweisen.
Wolfgang Lieb hat sich alles von der Seele geschrieben; er muss den Text - eine veritable Abrechnung - schon länger vorbereitet haben. Dass er ihn gestern Freitagabend ins Netz stellte, war Kalkül. Ich gehe davon aus, dass dies nicht im Einvernehmen mit Albrecht Müller geschah. Zu erbärmlich die darauf veröffentlichte Stellungnahme von Albrecht Müller:
"Dass Wolfgang Lieb sich zurückzieht, ist schon deshalb bedauerlich, weil die NachDenkSeiten gerade in den letzten Monaten einen großen Sprung nach vorn gemacht haben",  schreibt Albrecht Müller. Ja, nach vorn, Richtung KenFM, Daniele Ganser, Pedram Shahyar und Willy Wimmer, den PEGIDA-Versteher.
Niemand soll von Albrecht Müller Einsicht erwarten. Er wird seine Geisterfahrt unbeirrt weiter führen. Die Klickzahlen werden steigen...


Leseempfehlung:  "Es ist ein beliebter Trick des Antisemitismus, sich hinter "Israelkritik" und Antizionismus zu verstecken"

Mittwoch, 30. November 2016

Gehrckes späte Einsicht: "Es gibt Verklärung von Trump in der Linken und in der Friedensbewegung"

Und nun herrscht bei putinfreundlichen Clinton-Gegnern bei der Friedensbewegung und bei der Linken plötzlich Heulen und Zähneklappern...




Die Querflöten Wolfgang Gehrcke und Reiner Braun erklären Trump ganz neu. Vielleicht hätten die Linken und die Friedensbewegten Clinton nicht so sehr dämonisieren und weniger RT Deutsch zitieren sollen...